Kunst & Kultur

Rechte Hetze gegen Literaturnobelpreisträger Peter Handke

Von Bernd Reinhardt und Peter Schwarz, 7. Dezember 2019

Die Tiraden gegen Handke gleichen dem Gezeter von Verbrechern, die versuchen, ihre eigenen Spuren zu verwischen.

100 Jahre Bauhaus: „Die neue Zeit“

Von Sybille Fuchs, 8. Oktober 2019

Selten ist ein Jubiläum so ausgiebig gefeiert und kommentiert worden wie die Gründung des Staatlichen Bauhauses in Weimar 1919. Was macht diese Hochschule gerade heute so bedeutend?

Nelly-Sachs-Preis: Jury zieht Auszeichnung von Kamila Shamsie wegen BDS zurück

Von Sybille Fuchs, 28. September 2019

Die Rücknahme des Preises ist ein weiterer Fall der um sich greifenden Zensurmaßnahmen, die im Namen des Antisemitismus jegliche Kritik an der rechten Politik der israelischen Regierung unterdrücken und kriminalisieren.

Theater gegen Rechts mit Ödön von Horváth

Von Verena Nees, 23. September 2019

Die volkstümlichen und sozialkritischen Stücke des österreichisch-ungarischen Dramatikers Ödön von Horváth, die sich gegen den Aufstieg der Nazis wandten, haben Hochkonjunktur auf deutschsprachigen Bühnen.

#MeToo attackiert Opernsänger Placido Domingo

Von David Walsh, 22. August 2019

Am 13. August behauptete die Journalistin Jocelyn Gecker in einem Associated Press-Artikel, dass der spanische Opernsänger über mehrere Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt habe.

Der Rücktritt des Direktors des Jüdischen Museums Berlin

Von Verena Nees, 18. Juli 2019

Die Kampagne gegen angeblichen „linken“ Antisemitismus und die Boykott- Bewegung BDS dient dazu, linke Bewegungen zu unterdrücken und wirklichen Antisemitismus zu schüren.

Expressionisten im Nationalsozialismus

Zweiter Teil: Die Brücke

Von Sybille Fuchs, 1. Juli 2019

Zwei Ausstellungen in Berlin werfen wichtige Fragen über das Verhältnis moderner Künstler zur politischen Macht im Nationalsozialismus auf.

Expressionisten im Nationalsozialismus

Erster Teil: Emil Nolde – eine deutsche Legende

Von Sybille Fuchs und Stefan Steinberg, 26. Juni 2019

Zwei Ausstellungen in Berlin werfen wichtige Fragen über das Verhältnis moderner Künstler zur politischen Macht im Nationalsozialismus auf.

Der Brand von Notre-Dame de Paris

Von Alex Lantier, 18. April 2019

Ursache für das Inferno war ein Versagen des Brandschutzes bei den Restaurierungsarbeiten. Die Verantwortung dafür liegt bei der Regierung und der herrschenden Klasse.

Was steckt hinter der Kampagne gegen Daniel Barenboim?

Von Clara Weiss, 14. März 2019

Die Angriffe auf den weltbekannten Dirigenten und Pianisten können nicht getrennt von seiner langjährigen Kritik an der israelischen Unterdrückung der Palästinenser betrachtet werden.

69. Berlinale: Deutsche Filme – wirtschaftlicher Druck und gesellschaftliche Kälte

Von Bernd Reinhardt, 11. März 2019

Einige der deutschen Filme auf der diesjährigen Berlinale bringen zum Ausdruck, wie sich der zunehmende wirtschaftliche Druck negativ auf das gesellschaftliche Leben und die Familien auswirkt.

69. Berlinale: Israelische Filme, „Mr. Jones“ und „Marighella“

Von Stefan Steinberg, 9. März 2019

Der vierte Artikel unserer Serie zur Berlinale 2019 befasst sich mit den israelischen Beiträgen und zwei weiteren Filmen.

Zum rassistischen Aufschrei über „Green Book“

Von Hiram Lee und Andre Damon, 28. Februar 2019

Die Auffassung, dass Rassenvorurteile ein gesellschaftliches Problem seien und durch Erziehung, Vernunft und Empathie überwunden werden könnten, ist in den Augen der Kritiker ein zentrales Verbrechen.

Bruno Ganz, ein Nachruf

Von Sybille Fuchs, 25. Februar 2019

Ganz, der zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Theater- und Filmwelt zählte, starb im Alter von fast 78 Jahren an Krebs.

Berlinale 2019: Midnight Traveler – „Das Leben geht manchmal durch eine Hölle“

Von Verena Nees, 19. Februar 2019

Im Mittelpunkt des Films stehen der Filmemacher und seine Familie, die ihre eigene Flucht aus Afghanistan mit drei Mobiltelefonen dokumentiert haben.

Berlinale: Zwischen Identitätspolitik und Widerstand gegen Rechtsextremismus

Von Stefan Steinberg, 16. Februar 2019

Dass der Festivaldirektor Dieter Kosslick kurzfristig entschieden hat, den Film Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto ins Programm zu nehmen, ist ein Zeichen für den wachsenden Widerstand in Künstlerkreisen gegen die extreme Rechte in Deutschland

100 Jahre Bauhaus-Gründung

Mit einem Interview mit dem Bauhaus-Studenten Wilf Franks

Von Barbara Slaughter und Stefan Steinberg, 26. Januar 2019

Dieses Jahr jährt sich zum hundertsten Mal die Gründung der Bauhaus-Bewegung in Deutschland. Sie spielte eine Schlüsselrolle für die Entwicklung fortschrittlicher Kunst und Kultur im 20. Jahrhundert.

„Das Leben ist uns verboten … Wollen Sie sich danach richten?“

Zur Wiederentdeckung von Ulrich Alexander Boschwitz’ Roman „Der Reisende“

Von Clara Weiss, 12. Januar 2019

Obwohl vor 80 Jahren geschrieben, ist „Der Reisende“ nicht nur ein wichtiges literarisches Dokument der Nazizeit, sondern spricht unmittelbar die großen politischen und historischen Fragen unserer Zeit an.

Eugène Delacroix – Romantischer Maler im Metropolitan Museum in New York

Von Clare Hurley, 10. Januar 2019

Delacroix —eine Ausstellung im Metropolitan Museum of Art, New York City, 17. September 2018– 6. Januar 2019

Wolfsburg: VW-Aufsichtsrat sorgt für Rauswurf eines kritischen Museumsdirektors

Von Sybille Fuchhs, 3. Januar 2019

Rolf Beil, der Direktor des Kunstmuseums Wolfsburg, wurde kurz vor Weihnachten auf Druck des Aufsichtsrats des Volkswagenkonzerns entlassen, obwohl sein Vertrag noch bis Ende 2020 lief.

Trotzki-Serie im russischen Fernsehen: Monströse Geschichtsfälschungen und Antisemitismus

Von Fred Williams und David North, 27. Dezember 2018

Die achtteilige Fernsehserie Trotzki, die jetzt auf Netflix verfügbar ist, entlarvt die politische, intellektuelle und kulturelle Verkommenheit aller an der Produktion Beteiligten. Die WSWS hatte diesen Kommentar zur Serie ursprünglich im Dezember 2017 veröffentlicht.

George Grosz – der Karikaturist von Militarismus und Kapitalismus

Ausstellung im Bröhan-Museum Berlin

Von Sybille Fuchs, 13. Dezember 2018

Noch bis zum 6. Januar ist in Berlin eine Ausstellung zum Maler und Zeichner George Grosz zu sehen, dessen bissig-bösen Karikaturen zu Militarismus und Kapitalismus in den 1920er Jahren noch heute verblüffend aktuell sind.

Ihre Fotos erzählen Geschichte – die Entdeckung der jüdischen Fotografin Maria Austria

Von Verena Nees, 22. November 2018

Zu Unrecht ist die jüdische Fotografin Maria Austria, die in Amsterdam den Nazi-Terror überlebt hat, hierzulande vergessen worden, schon allein deshalb, weil sie die Foto-Dokumentarin des Verstecks von Anne Frank in Amsterdam ist.

„Gefangen –Der Fall K.“– eine Geschichte von erschreckender Aktualität

Zum Fernsehfilm von Hans Steinbichler

Von Sybille Fuchs, 20. September 2018

„Diese Geschichte hätte jedem von uns passieren können.“, sagt Regisseur Steinbichler zu seinem Film „Gefangen – Der Fall K.“, der am 10. September im ZDF ausgestrahlt wurde. Er lehnt sich direkt an den wahren Fall Mollath an, der sieben Jahre unschuldig in einem forensischen Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt war.

Young Euro Classic 2018 – Grenzenlose Musizierfreude und symphonische Poesie

Von Verena Nees, 30. August 2018

Die 20 nahezu ausverkauften Konzerte von Young Euro Classic 2018 in Berlin setzten einen deutlichen musikalischen Kontrapunkt zur offiziellen Politik, die immer heftiger Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus schürt.

Ruhrtriennale 2018: Eine abstoßende Kontroverse über angeblichen Antisemitismus

Von Sybille Fuchs, 18. August 2018

Die diesjährige Ruhrtriennale und ihre Intendantin Stefanie Carp sind zum Opfer einer internationalen Kampagne geworden, die jeden als Antisemiten denunziert, der die Politik des Staates Israel kritisiert.

Die Möwe: eine „Tschechowsche Stimmung“ in unserer Zeit?

Von David Walsh, 13. Juli 2018

„The Seagull“ (USA), Regie: Michael Mayer; Drehbuch: Stephen Karam, nach dem Schauspiel von Anton Tschechow.

Die #MeToo-Bewegung und die Anklagen gegen Charlie Chaplin: Wie und warum das amerikanische Establishment Sexskandale erfindet

Von David Walsh, 2. Juli 2018

Mit Hilfe von rechten Klatschkolumnisten heckte das FBI eine aus sexuellen und politischen Aspekten bestehende Verleumdungskampagne gegen Chaplin aus.

Philip Roth und das beengte kulturelle Leben im Nachkriegsamerika

Von David Walsh, 4. Juni 2018

Der am 22. Mai verstorbene amerikanische Schriftsteller Philip Roth beschäftigte sich immer wieder mit der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft. Viele Werke fanden auch in deutscher Übersetzung weite Verbreitung.

Der scheinheilige, feige Ausschluss Roman Polanskis aus der Academy of Motion Picture

Samantha Geimer, sein Opfer von 1977: „Das ist hässlich und grausam.“

Von David Walsh, 25. Mai 2018

Die Academy, die den Oscar verleiht, hat die Entscheidung getroffen, den Regisseur Roman Polanski auszuschließen. Es ist der vorerst letzte Akt in einer beispiellosen sexuellen Hexenjagd.

68. Internationale Berliner Filmfestspiele

„Waldheims Walzer“: Ein zeitgemäßer Film über den früheren österreichischen Bundespräsidenten

Von Stefan Steinberg, 28. März 2018

Ruth Beckermanns Film dokumentiert die Umstände um Waldheims Wahl zum Bundespräsidenten. Im Wahlkampf 1985-1986 wurde die Rolle der österreichischen Elite an der Seite der Nazis entlarvt.

„Zentralflughafen THF“ – Endstation Flucht

Von Verena Nees, 15. März 2018

Der beeindruckender Dokumentarstreifen über die Massenunterkunft am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof erhielt auf der Berlinale den Amnesty International Filmpreis.

Die 68. Berlinale und die #MeToo-Kampagne

Von Stefan Steinberg und Verena Nees, 14. März 2018

Die Berlinale, die am 25. Februar zu Ende ging, ist das weltweit größte Publikumsfestival. In diesem Jahr war es von einem Widerspruch geprägt: Auf der einen Seite nahmen sich erneut Hunderttausende Menschen Zeit für die Reise nach Berlin, um neue anregende Filme zu entdecken, die brennende Fragen der Gegenwart behandeln und später oftmals nicht in die Kinos kommen.

Ein Gespräch mit Raoul Peck, dem Regisseur von „Der junge Karl Marx“

Von Fred Mazelis, 10. März 2018

Der Regisseur Raoul Peck diskutiert über sein filmisches Porträt von Marx und Engels.

Berlinale: SPD-Ministerin treibt #MeToo-Kampagne voran

Von Katerina Selin, 27. Februar 2018

Die Familien- und Arbeitsministerin Katarina Barley verfolgte mit ihrer Unterstützung der MeToo-Kampagne auf der Berlinale zutiefst reaktionäre Ziele.

Öffentlicher Aufschrei zwingt Manchester Kunstgalerie zur Wiederausstellung eines zensierten Gemäldes

Von Dennis Moore, 22. Februar 2018

Das Gemälde „Hylas und die Nymphen“ (1896) von John William Waterhouse war für eine Woche abgehängt worden.

„Eine Welt ohne Nationen“ – ein Nachruf auf den deutschen Jazz-Gitarristen Coco Schumann

Von Bernd Reinhardt, 17. Februar 2018

Am 29. Januar verstarb 93-jährig der deutsche Gitarrist Coco, eigentlich Heinz Jakob Schumann. Er überlebte unter den Nazis das KZ und war bis zuletzt musikalisch aktiv.

Bestandsaufnahme Gurlitt in der Bundeskunsthalle in Bonn:

Das Ausmaß der NS-Raubkunst ist noch nicht abschätzbar

Von Sybille Fuchs, 10. Februar 2018

Die Ausstellung zeigt anhand der Lebens- und Wirkungsgeschichte von Hildebrand Gurlitt (1895–1956) und seiner Sammlung die Dimension der verheerenden Auswirkungen der NS-Kulturpolitik auf.

Spielbergs Verlegerin: Soll man die Lügen der Regierung entlarven oder nicht?

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2018

Der Film behandelt die Auseinandersetzung über die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere in der Redaktion der Washington Post.

Bestandsaufnahme Gurlitt: „Entartete Kunst“ im Kunstmuseum Bern

Von Marianne Arens, 30. Dezember 2017

Schon ein erster Streifzug durch die Berner Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, was für ein kultureller Schatz über achtzig Jahre hinweg – seit der Verfemung durch die Nazis ab 1937 – der Öffentlichkeit entzogen war.

Heinrich Böll würde sich schämen

Von Sybille Fuchs, 28. Dezember 2017

Vor hundert Jahren wurde der Schriftsteller Heinrich Böll geboren. Wo immer er sich einmischte, ging es um den Protest gegen Unterdrückung, Heuchelei und Kriegsgefahr.

„Radikales Russland: Kunst, Kultur und Revolution“

Wie die bolschewistische Revolution die Avantgardekunst rettete

Von Paul Mitchell, 23. Dezember 2017

Die Kuratoren haben ihre Objekte sorgfältig ausgewählt, um verschiedene Bereiche der Avantgardekunst vor und nach der bolschewistischen Revolution abzudecken.

NS-Raubkunst: Stadt Düsseldorf sagt Max-Stern-Ausstellung ab

Von Sibylle Fuchs, 7. Dezember 2017

Die Stadt Düsseldorf hat eine seit mehreren Jahren vorbereitete Ausstellung über den jüdischen, von den Nazis vertriebenen Kunsthistoriker und Galeristen Max Stern mit einer fadenscheinigen Begründung abgesagt.

Trotzki-Serie im russischen Fernsehen: Monströse Geschichtsfälschungen und Antisemitismus

Von Fred Williams und David North, 2. Dezember 2017

Die achtteilige Fernsehserie Trotzki entlarvt die politische, intellektuelle und kulturelle Verkommenheit aller an der Produktion Beteiligten.

Berlin: DHM zeigt Russische Revolution als welthistorisches Ereignis

Von Verena Nees, 17. November 2017

Seit Oktober zeigt das Deutsche Historische Museum (DHM) in Berlin anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Oktoberrevolution die Ausstellung „1917. Revolution. Russland und Europa“.

Künstlerin listet die Namen von 33.000 Opfern der Festung Europa auf

Von Dietmar Henning, 16. November 2017

Die Künstlerin Banu Cennetoğlu hat eine Liste mit den Namen von 33.293 registrierten Asylsuchenden, Geflüchteten und Migranten veröffentlicht, die seit 1993 auf der Flucht nach Europa oder im Anschluss daran gestorben sind.

Eine künstlerische Sicht auf die Russische Revolution

„1917 – Der wahre Oktober“, ein dokumentarischer Animationsfilm von Kathrin Rothe

Von Sybille Fuchs, 11. November 2017

Die zweifache Grimmepreisträgerin Kathrin Rothe gestaltet die Ereignisse vom Februar 1917 bis zur Oktoberrevolution aus der subjektiven Sicht von Künstlern.

„Kriegsalltag und Abenteuerlust“ – eine Ausstellung über Kriegsfotografinnen im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Von Franci Vier und Verena Nees, 26. Oktober 2017

„Um Frieden zu erreichen, muss man immer wieder über Krieg sprechen“, fasst Museumsleiterin Elisabeth Moortgat die Motivation für die Fotografie-Ausstellung im Verborgenen Museum zusammen.

Young Euro Classic: Anklage gegen Kriegspolitik und EU

Von Verena Nees, 13. September 2017

Der Kontrast des Selbstverständnisses von Young Euro Classic – die Überwindung der Grenzen durch Musik – zum derzeit vorherrschenden intellektuellen Klima war in diesem Jahr besonders groß.

documenta 14: Zensur macht auch vor Kunst nicht halt

Von Sybille Fuchs, 2. September 2017

Auf der diesjährigen documenta in Kassel gerieten zwei Kunstwerke in den Brennpunkt öffentlicher Angriffe, die das Schicksal von Flüchtlingen und Exilanten zum Thema haben.

Der sowjetische Dichter Jewgeni Jewtuschenko (1933-2017) und das Schicksal der 1960er-Generation in der UdSSR

Von Wladimir Wolkow, 3. Juli 2017

Der am 1. April 2017 verstorbene sowjetische Dichter Jewgeni Jewtuschenko erlangte während der „Tauwetterperiode“ 1961 internationale Bekanntheit durch sein Gedicht „Babi Jar“, verfasst zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Massakers im Herbst 1941 in einem Städtchen nahe Kiew.

„Ein deutsches Leben“ – aktuelle Vergangenheit

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 18. Mai 2017

Im Zentrum der Dokumentation steht Brunhilde Pomsel (1911 bis 2017), die von 1942 bis 1945 als Sekretärin im Büro von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gearbeitet hat.

67. Internationale Filmfestspiele Berlin 2017 – Teil 1

Das Filmschaffen in „apokalyptischen“ Zeiten

Von Stefan Steinberg, 4. März 2017

Erster Artikel einer Serie zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin, der Berlinale, die in diesem Jahr vom 9.–19. Februar stattfand.

Britischer Journalist verdammt die Russische Revolution und ihre Kunst

Von Chris Marsden und Paul Mitchell, 11. Februar 2017

Jonathan Jones vom britischen Guardian zeichnet ein Lügengemälde von grundloser Gewalt der Bolschewiki. Dabei verschweigt er die Intervention der imperialistischen Mächte und den Weißen Terror.

Verdient Bob Dylan den Nobelpreis für Literatur?

Von David Walsh, 12. Dezember 2016

Vergleiche des Sängers mit Walt Whitman, Emily Dickinson und Herman Melville sind fehl am Platz und gehen an der Sache vorbei. Letztlich wird man Bob Dylan selbst auch nicht gerecht, wenn man ihn diesen Künstlern zur Seite stellt.

Zum 100. Geburtstag von Peter Weiss – Schriftsteller, Maler und Filmemacher

2. Teil

Von Stefan Steinberg und Sybille Fuchs, 10. November 2016

Im Mittelpunkt des Werks von Peter Weiss stehen die grundlegenden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, die Verbrechen des Faschismus, die Oktoberrevolution und ihr anschließender Verrat durch die stalinistische Bürokratie.

Zum 100. Geburtstag von Peter Weiss – Schriftsteller, Maler und Filmemacher

1. Teil

Von Stefan Steinberg und Sybille Fuchs, 9. November 2016

Im Mittelpunkt des Werks von Peter Weiss stehen die grundlegenden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, die Verbrechen des Faschismus, die Oktoberrevolution und ihr anschließender Verrat durch die stalinistische Bürokratie.

Verdient Bob Dylan den Nobelpreis für Literatur?

Von David Walsh, 1. November 2016

Vergleiche des Sängers mit Walt Whitman, Emily Dickinson und Herman Melville sind fehl am Platz und gehen an der Sache vorbei. Letztlich wird man Bob Dylan selbst auch nicht gerecht, wenn man ihn diesen Künstlern zur Seite stellt.

Der Film Michael Moore in TrumpLand: eine unterwürfige Lobhudelei für Hillary Clinton

Von Fred Mazelis, 29. Oktober 2016

Mit seinem jüngsten Werk ist Moore zu einem wichtigen Befürworter der bevorzugten Kandidatin der Wall Street und des Pentagon geworden.

Zum Tod des polnischen Theater- und Filmregisseurs Andrzej Wajda (1926-2016)

Von Dorota Niemitz und Stefan Steinberg, 20. Oktober 2016

Am 9. Oktober starb in Warschau der neunzigjährige Film- und Theaterregisseur Andrzej Wajda, eine der prominentesten Persönlichkeiten im kulturellen Leben Nachkriegspolen.

Ein Blick auf die DDR-Kunst der 80er Jahre

Zur Berliner Ausstellung „Gegenstimmen“

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 24. September 2016

Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist noch bis Montag die Ausstellung Gegenstimmen – DDR von 1976 bis 1989 zu sehen. Sie umfasst bisher wenig oder nicht ausgestellte Kunst aus der Übergangszeit bis zum Mauerfall und der Wiedervereinigung.

Young Euro Classic: Internationales Jugendmusikfestival im Schatten der EU-Krise

Von Verena Nees, 9. September 2016

Young Euro Classic gerät in die Mühlen von EU-Krise und wachsenden nationalen und militärischen Spannungen.

Zeit für Legenden

Jesse Owens und die Olympiade von 1936

Von Alan Gilman und David Walsh, 20. August 2016

Der Film von Stephen Hopkins dreht sich um die entscheidenden Ereignisse im Leben der afroamerikanischen Sportlegende Jesse Owens, der bei der Olympiade 1936 in Berlin vier Goldmedaillen gewann.

„Im Westen nichts Neues“: Eine vom Krieg zerstörte Generation

Von Isaac Finn, 9. August 2016

Erich Maria Remarques bahnbrechendes Werk „Im Westen nichts Neues“ handelt von einer Generation, die in den Ersten Weltkrieg hineingeworfen wird, und schildert die Verwirrung und Depression der Überlebenden.

Die Partitur des Krieges

Eindringlicher Dokumentarfilm zur Ukraine

Von Bernd Reinhardt, 30. Juli 2016

April vergangenen Jahres machte sich der ukrainische Geiger und Komponist Mark Chaet, begleitet von einem kleinen Dreh-Team von Berlin aus auf den Weg in seine ost-ukrainische Heimat.

Rassistische Angriffe auf den Film Free State of Jones

Von David Walsh, 30. Juli 2016

Der Film Free State of Jones über einen weißen Farmer in Mississippi, der sich im Bürgerkrieg gegen die Konföderierten auflehnt, wird von Vertretern der Identitätspolitik und der amerikanischen „Neuen Rechten” heftig angegriffen.

Free State of Jones: Ein Dreifachhoch!

Von Joanne Laurier, 26. Juli 2016

Der Film von Gary Ross lässt ein äußerst interessantes, aber nur wenig bekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte wieder aufleben.

Filmbesprechung:

„All the way“ - Lyndon B. Johnson und die Bürgerrechtsbewegung

Von Charles Bogle, 9. Juli 2016

Der HBO-Fernsehfilm über die Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson (1963-1964) verdient Lob, weil der er authentisch einige der wichtigen Themen des ersten Regierungsjahrs von Johnson aufgreift.

Ein Nachruf auf den deutschen Sinti-Musiker Häns’che Weiss

Von Bernd Reinhardt, 30. Juni 2016

Neben der beeindruckenden Beherrschung seines Instruments zeichnete seine mitreißende Musikalität den Gitarristen Häns’che Weiss aus.

Eine weitere Anmerkung zum Tod des Sozialisten und Künstlers David King

Von David Walsh, 11. Juni 2016

King war ein genialer Grafiker, Fotograf, Illustrator, Archivar, Forscher, Herausgeber, Historiker und Kunstsammler.

Eine neue Brecht-Biografie, die wichtige historische Fragen aufwirft

Stephen Parker: „Bertolt Brecht. A Literary Life”. London, New York, 2014.

Von Sybille Fuchs, 28. April 2016

Brechts Argumente über Stalins „Realismus“ oder seine Einschätzung der stalinistischen Bürokratie als „notwendiges Übel“ sind nicht zu verteidigen.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flucht und Vertreibung – gestern und heute

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2016

Dies ist der vierte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Alone in Berlin: Neuverfilmung von Falladas Jeder stirbt für sich allein

Teil 3

Von Bernd Reinhardt, 5. März 2016

Dies ist der dritte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Eine wirkliche künstlerische „Avantgarde“ erfordert, sich den entscheidenden historischen Fragen zu stellen

Von David Walsh, 5. März 2016

David Walshs Essay befasst sich mit der Frage, ob es heute eine künstlerische Avantgarde gibt – und falls nicht, wie sie aussehen könnte und auf welche Themen sie eingehen müsste.

Spotlight: Aufschlussreiche Darstellung des Sexualmissbrauchs in der katholischen Kirche

Von Joanne Laurier, 2. März 2016

Tom McCarthys Film Spotlight ist ein spannender, geradezu politischer Thriller, der den Verlauf der bedeutsamen Enthüllung weitverbreiteten Kindesmissbrauchs katholischer Priester in Boston und Umgebung durch den Boston Globe im Jahr 2002 nachzeichnet.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flüchtlingskrise im Mittelpunkt der Berlinale

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 27. Februar 2016

Dies ist der erste Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Zum Goldenen Bären für Fuocoammare

Teil 2

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 27. Februar 2016

Dies ist der zweite Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Andrew Marr’s History of the World: Eine Verunglimpfung der Revolution

Von Thomas Scripps, 28. Dezember 2012

Man ist es gewohnt, dass der Sozialismus in den Medien verunglimpft wird, aber es geschieht selten so scharf und so voll von Geschichtsverdrehungen wie in dieser BBC-Dokureihe.

Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty: Hollywood und die „dunkle Seite“

Von Bill Van Auken, 27. Dezember 2012

Kathryn Bigelows Film Zero Dark Thirty bereichert das Medium Film in der gleichen Weise wie der „eingebettete Journalismus“ die Nachrichten – durch unkritische Verherrlichung und Identifizierung mit Militär und Geheimdiensten und deren Verbrechen.

Cloud Atlas: Sechs Geschichten auf der Suche nach einer wirklichen Verbindung

Von David Walsh, 15. November 2012

Der deutsche Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt, Heaven) und die US-Amerikaner Andy und Lana Wachowski, verantwortlich für die Matrix-Filme, haben zusammengearbeitet, um David Mitchells Roman Cloud Atlas (dt. Wolkenatlas) aus dem Jahr 2004 auf die Leinwand zu bringen.

Buchbesprechung

Ein Schicksal im Schatten des Stalinismus

Wolfgang Brenner: Hubert im Wunderland. Vom Saargebiet ins rote Moskau. Conte Verlag, Saarbrücken, 2012

Von Sybille Fuchs, 13. Oktober 2012

Wolfgang Brenner dokumentiert die Geschichte eines Jungen aus dem kleinen Dorf Oberlinxweiler im Saargebiet, der Ende 1933 im Alter von 10 Jahren nach Moskau kommt und 1959 im jungen Alter von 35 Jahren stirbt.

„Schutzengel“: Til Schweiger wirbt für die Bundeswehr

Von Ernst Wolff, 12. Oktober 2012

„Schutzengel“ ist der erste deutsche Kinofilm, der mit aktiver Unterstützung der Bundeswehr in die Kinos kommt.

Mehring Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Von unserem Korrespondenten, 12. Oktober 2012

Auf der Frankfurter Buchmesse ist der Mehring Verlag mit zahlreichen Neuerscheinungen und Bildbänden vertreten.

Cyrano de Bergerac in New York:

Die Fabel des galanten Einzelgängers

Von Robert Fowler, 6. Oktober 2012

Eine Neuinszenierung des bekannten Komödiendramas Cyrano de Bergerac hat am 11. Oktober am Broadway Premiere

Ein bürgerlicher Kritiker:

Gore Vidal, amerikanischer Schriftsteller und liberaler Denker 1925-2012

Von Sandy English, 15. September 2012

Der amerikanische Romanautor, Dramatiker und Essayist Gore Vidal, der auch durch das Fernsehen berühmt wurde, starb am 31. Juli in seinem Haus in Hollywood Hills, Los Angeles.

Jack Londons „Eiserne Ferse“ – Ein bleibender Klassiker

Von Jack Hood, 15. September 2012

In seinem futuristischen Roman Die Eiserne Ferse (1908) schildert der amerikanische Autor und Sozialist Jack London einen revolutionären Kampf, der dieses Jahr vor hundert Jahren begann hat.

"Revision": Ein herausragender Film über die Ereignisse in Rostock

Von Stefan Steinberg, 14. September 2012

Ein bemerkenswerter Film mit explosivem politischem Inhalt, der auf der diesjährigen Berlinale Premiere hatte, ist die Dokumentation Revision des deutschen Regisseurs Philip Scheffner.

Pablo Picasso in der Art Gallery of Ontario

Von Lee Parsons, 1. September 2012

Die jetzt zu Ende gegangene Ausstellung in der Art Gallery of Ontario (AGO) war die umfangreichste Werkschau von Picasso in Kanada seit fast 50 Jahren.

Stimmt genau, We Need to Talk About Kevin ist “kein problembezogener Film”

Von David Walsh, 25. August 2012

Vor erscheinen des Film hat ein 15-jähriger Jugendlicher, auf den sich der Titel von Lynne Ramsay’s Film We Need to Talk About Kevin bezieht, fünfzehn Mitschüler und Lehrer in einem Amoklauf niedergemetzelt.

Das Rätsel der Leningrader Symphonie von Schostakowitsch

Von Verena Nees, 25. August 2012

Vor 70 Jahren erklang in der von deutschen Truppen eingeschlossenen Stadt Leningrad die Siebte Symphonie von Dmitri Schostakowitsch.

Alexander Cockburn (1942-2012), Journalist und kleinbürgerlicher Radikaler

Von David Walsh, 24. August 2012

Alexander Cockburn, Journalist und Mitherausgeber von CounterPunch, starb am 21. Juli im Alter von 71 Jahren. Seine Aktivität reicht bis zur Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg in die 1960er Jahren zurück.

Die olympischen Spiele in London und die gesellschaftliche Krise

Von Chris Marsden, 7. August 2012

Große Sportereignisse sind unvermeidlich durch wirtschaftliche, soziale und politische Faktoren gefärbt. Das trifft auf keines mehr zu als auf dieses, das wichtigste globale Sportereignis.

Was Danny Boyles Olympiafeier über Großbritannien aussagt und was nicht

Von Chris Marsden, 3. August 2012

Es spricht für Danny Boyle, dass die von ihm inszenierte Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele eine solch feindselige Reaktion von Teilen der konservativen Rechten erfuhr.

Hedgefondsmilliardär ersteigert Munchs „Schrei“ für 120 Mio. Dollar

Von Will Morrow, 21. Juli 2012

Der New Yorker Milliardär und Hedgefondsmanager Leon Black war der anonyme Käufer, der im Mai Edvard Munchs Gemälde „Der Schrei“ für fast 120 Millionen Dollar ersteigerte.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 5

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 14. Juni 2012

Interview mit Gian Casper Bott, Kunsthistoriker und Kurator der Basler Tatlin-Ausstellung. Bott hat Wesentliches dazu beigetragen, dass die Ausstellung einen wirklich umfassenden Einblick in das Werk dieses führenden Künstlers der russischen Avantgarde ermöglicht.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 6

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 14. Juni 2012

Interview mit der Kunsthistorikerin Anna Szech, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Ausstellung, über Wladimir Tatlin im Museum Tinguely, Basel

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 3

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 13. Juni 2012

Der Ausstellungskatalog der Basler Tatlin-Ausstellung enthält einen Essay, der sich mit dem historischen und politischen Umfeld Tatlins zur Zeit der Oktoberrevolution von 1917 beschäftigt. Er stammt vom Kulturredakteur der World Socialist Web Site, David Walsh.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 4

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 13. Juni 2012

Dmitrij Dimakow hat mit seinem Team in Pensa Wladimir Tatlins „Denkmal für die III. Internationale“ rekonstruiert. Hier ein Interview, das Dimakow anlässlich der aktuellen Tatlin-Ausstellung im Museum Tinguely, Basel der WSWS gab.

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 1

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 12. Juni 2012

Das Museum Tinguely in Basel widmet Wladimir Tatlin (1885-1953), dem neben Malewitsch bedeutendsten Künstler der russischen Avantgarde, zurzeit eine umfassende Ausstellung. Die WSWS berichtet darüber in mehreren Artikeln und Interviews.

Museum Tinguely, Basel:

Tatlin – neue Kunst für eine neue Welt

Teil 2

Von Sybille Fuchs und Marianne Arens, 12. Juni 2012

Interview mit Roland Wetzel, Direktor des Tinguely-Museums Basel und Initiator der umfassenden Ausstellung, die das Museum zurzeit dem führenden Künstler der russischen Avantgarde, Wladimir Tatlin, widmet.