Geschichte des Nationalsozialismus

„Die Ungewollten“ – 80 Jahre seit der Irrfahrt der St Louis

Von Verena Nees, 11. November 2019

80 Jahre nach der Irrfahrt der St Louis mit über neunhundert jüdischen Flüchtlingen, die von Kuba, den USA und Kanada abgewiesen wurden, hat die ARD einen neuen Fernsehfilm von Ben von Grafenstein ausgestrahlt.

Theater gegen Rechts mit Ödön von Horváth

Von Verena Nees, 23. September 2019

Die volkstümlichen und sozialkritischen Stücke des österreichisch-ungarischen Dramatikers Ödön von Horváth, die sich gegen den Aufstieg der Nazis wandten, haben Hochkonjunktur auf deutschsprachigen Bühnen.

80 Jahre Zweiter Weltkrieg: Steinmeiers Schweigen über den Holocaust

Von Peter Schwarz, 4. September 2019

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in seiner Rede zum 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs in Warschau die Juden und den Holocaust mit keinem Wort erwähnt.

80 Jahre seit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

Von Bill Van Auken, 1. September 2019

Die offizielle Zeremonie zum barbarischsten Ereignis der Weltgeschichte ist eine Feier genau der Art von Militarismus und Nationalismus, die seinerzeit den Ausbruch des Krieges begleitete.

Steinmeier und das Nazi-Massaker von Fivizzano

Von Johannes Stern, 27. August 2019

Steinmeiers Auftritt zielte darauf ab, die Rückkehr des deutschen und europäischen Militarismus und Faschismus zu verschleiern.

80. Jahrestag des Hitler-Stalin-Pakts

Von Alex Lantier, 24. August 2019

Vor achtzig Jahren schlossen Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt, dem eine Woche später der deutsche Überfall auf Polen, der Beginn des Zweiten Weltkriegs, folgte. Wir veröffentlichen hier eine Analyse aus trotzkistischer Sicht.

Prozess gegen ehemaligen SS-Wachmann beginnt in Hamburg

Von Sven Wurm, 16. August 2019

Dem heute 92-jährigen Bruno R. wird vorgeworfen, sich als Teil der SS-Wachmannschaft im Konzentrationslager Stutthof der Beihilfe zum 5230-fachen Mord schuldig gemacht zu haben.

Eine Antwort an den Zeit-Redakteur Jochen Bittner

Von Johannes Stern, 1. August 2019

Wir veröffentlichen hier die Antwort des WSWS-Redakteurs Johannes Stern auf einen Brief von Jochen Bittner, dem politischen Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit.

Stoppt die rechte Verschwörung! Verteidigt die SGP gegen den Verfassungsschutz!

Von Sozialistische Gleichheitspartei, 23. Juli 2019

Der Verfassungsschutz hat mit einem 56-seitigen Schriftsatz auf die Sozialistische Gleichheitspartei geantwortet, die gegen ihre Beobachtung geklagt hat. Die Antwort ist kein juristisches Dokument, sondern eine wütende Hetzschrift gegen den Marxismus und jede Form sozialistischen, linken und fortschrittlichen Denkens.

Bundeswehrgelöbnis am 20. Juli: Kramp-Karrenbauer und Merkel werben für Aufrüstung und Krieg

Von Johannes Stern, 22. Juli 2019

Die Bundesregierung beruft sich bei der Rückkehr zum Militarismus auf die Attentäter vom 20. Juli. Das ist folgerichtig: Stauffenberg und seine Mitstreiter waren Anti-Demokraten, Nationalisten und tief in die nationalsozialistischen Verbrechen verstrickt.

Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Von Marianne Arens, 5. Juli 2019

Der riesige Waldbrand bei Lübtheen war nur schwer zu löschen, denn der Waldboden ist voller Munition. Damit rückte der Brand gleichzeitig die verheerenden Folgen von Aufrüstung und Krieg ins Bewusstsein.

Expressionisten im Nationalsozialismus

Zweiter Teil: Die Brücke

Von Sybille Fuchs, 1. Juli 2019

Zwei Ausstellungen in Berlin werfen wichtige Fragen über das Verhältnis moderner Künstler zur politischen Macht im Nationalsozialismus auf.

Expressionisten im Nationalsozialismus

Erster Teil: Emil Nolde – eine deutsche Legende

Von Sybille Fuchs und Stefan Steinberg, 26. Juni 2019

Zwei Ausstellungen in Berlin werfen wichtige Fragen über das Verhältnis moderner Künstler zur politischen Macht im Nationalsozialismus auf.

Princeton University stellt 300.000 Dollar für den rechten Historiker und Propagandisten Jörg Baberowski bereit

Von David North, 12. April 2019

Jörg Baberowski, der rechtsextreme Historiker und Inhaber des Lehrstuhls für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin, wurde im März von der Princeton University zu einer geschlossenen Konferenz zum Thema „Diktaturen im Wandel“ eingeladen.

40 Jahre seit der Erstausstrahlung der Serie „Holocaust“

Von Clara Weiss, 6. Februar 2019

Vier Jahrzehnte nach ihrer Erstausstrahlung hat die Serie inmitten eines internationalen Rechtsruckes nichts an ihrer Relevanz verloren.

Faschistische Hetze beim Holocaust-Gedenken im Bundestag

Von Christoph Vandreier, 5. Februar 2019

74 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz werden im Deutschen Bundestag wieder die Verbrechen des NS-Regimes verharmlost – ohne dass dies größeren Protest oder Reaktionen in den Medien auslöst.

Faschisten marschieren in Auschwitz auf

Von Clara Weiss, 1. Februar 2019

Der Anblick einer Ansammlung von Nazi-Pöbel, der die Erinnerung an jene entweiht, die in Auschwitz ihr Leben ließen, ist widerlich und verlangt nach einer Antwort. Dieser Antwort muss jedoch ein Verständnis darüber zugrunde liegen, dass das kapitalistische System, die Krise der bürgerlichen Demokratie und faschistische Reaktion untrennbar miteinander verbunden sind.

Ausstellung erinnert an „Polenaktion“ der Nazis 1938

Von Verena Nees, 28. Januar 2019

Die Ausstellung „Ausgewiesen! Berlin, 28.10.1938“ im Centrum Judaicum Berlin dokumentiert die Massenausweisung von 17.000 polnisch-jüdischen Bürgern aus dem Deutschen Reich. Sie ist noch bis zum 28. Februar zu sehen.

AfD boykottiert Holocaust-Gedenken

Von Peter Schwarz, 26. Januar 2019

Die Abgeordneten der Alternative für Deutschland (AfD) haben am Mittwoch eine Gedenkveranstaltung des bayrischen Landtags boykottiert, die den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet war.

Neue Holocaust-Studie: Bis zu 15.000 Juden täglich ermordet

Von Clara Weiß, 26. Januar 2019

Von Mitte August bis Anfang November 1942 wurden in nur 92 Tagen mindestens 1.47 Millionen Juden getötet. Das sind mehr als ein Viertel aller Opfer des Völkermords, den die Nazis an den europäischen Juden anrichteten.

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto: Ein Film über Emanuel Ringelblum und das Oyneg Shabes Archiv

Von Clara Weiss, 25. Januar 2019

Roberta Grossmans Film ist ein wichtiger Beitrag zu einer breiteren Diskussion über die Bedeutung der historischen Wahrheit im Kampf gegen den Faschismus.

George Grosz – der Karikaturist von Militarismus und Kapitalismus

Ausstellung im Bröhan-Museum Berlin

Von Sybille Fuchs, 13. Dezember 2018

Noch bis zum 6. Januar ist in Berlin eine Ausstellung zum Maler und Zeichner George Grosz zu sehen, dessen bissig-bösen Karikaturen zu Militarismus und Kapitalismus in den 1920er Jahren noch heute verblüffend aktuell sind.

Von den Nazis zur AfD: Die Kontinuität der Geldgeber

Von Peter Schwarz, 27. November 2018

Der Aufstieg der AfD wurde durch hohe Geldzuwendungen des Milliardärs August von Finck befördert, dessen Vater Hitler finanziert und sein Vermögen durch die Arisierung jüdischen Besitzes vermehrt hat.

Ihre Fotos erzählen Geschichte – die Entdeckung der jüdischen Fotografin Maria Austria

Von Verena Nees, 22. November 2018

Zu Unrecht ist die jüdische Fotografin Maria Austria, die in Amsterdam den Nazi-Terror überlebt hat, hierzulande vergessen worden, schon allein deshalb, weil sie die Foto-Dokumentarin des Verstecks von Anne Frank in Amsterdam ist.

Münster: Prozess gegen SS-Wachmann im KZ Stutthof hat begonnen

Von Elisabeth Zimmermann, 13. November 2018

Der ehemalige SS-Mann Johann R. ist der Beihilfe zum hundertfachen Mord im Konzentrations- und Vernichtungslager Stutthof in der Nähe von Danzig angeklagt.

Vor 80 Jahren brannten in Deutschland die Synagogen

Von Peter Schwarz, 9. November 2018

Die Novemberpogrome kennzeichneten den Übergang von der Diskriminierung jüdischer Bürger zu ihrer systematisch Verfolgung, die drei Jahre später in ihre planmäßige Vernichtung mündete.

Video: Auschwitz und heute

Ein Interview mit Esther Bejarano

Von Sven Wurm, 28. April 2018

Die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano weiß, was Faschismus bedeutet und engagiert sich deshalb seit Jahrzehnten im Kampf gegen Rechts. Regelmäßig besucht sie Schulen in ganz Deutschland, um ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus mit jüngeren Generationen zu teilen und über die Verbrechen der Nazis aufzuklären.

Bestandsaufnahme Gurlitt in der Bundeskunsthalle in Bonn:

Das Ausmaß der NS-Raubkunst ist noch nicht abschätzbar

Von Sybille Fuchs, 10. Februar 2018

Die Ausstellung zeigt anhand der Lebens- und Wirkungsgeschichte von Hildebrand Gurlitt (1895–1956) und seiner Sammlung die Dimension der verheerenden Auswirkungen der NS-Kulturpolitik auf.

Nichts gelernt aus Auschwitz

Von Johannes Stern, 1. Februar 2018

Anlässlich des 73. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz fand am Mittwoch im Bundestag eine Sondersitzung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt.

Bestandsaufnahme Gurlitt: „Entartete Kunst“ im Kunstmuseum Bern

Von Marianne Arens, 30. Dezember 2017

Schon ein erster Streifzug durch die Berner Ausstellung vermittelt einen Eindruck davon, was für ein kultureller Schatz über achtzig Jahre hinweg – seit der Verfemung durch die Nazis ab 1937 – der Öffentlichkeit entzogen war.

NS-Raubkunst: Stadt Düsseldorf sagt Max-Stern-Ausstellung ab

Von Sibylle Fuchs, 7. Dezember 2017

Die Stadt Düsseldorf hat eine seit mehreren Jahren vorbereitete Ausstellung über den jüdischen, von den Nazis vertriebenen Kunsthistoriker und Galeristen Max Stern mit einer fadenscheinigen Begründung abgesagt.

„Frankfurter Allgemeine“ droht Polen mit Gebietsforderungen

Von Peter Schwarz, 14. September 2017

Die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ droht der Warschauer Regierung damit, die polnische Westgrenze nicht länger anzuerkennen, falls sie auf der Forderung nach Reparationen für deutsche Verbrechen im Zweiten Weltkrieg beharrt.

Geschichtsklitterung im Dienste des deutschen Militarismus

Von Peter Schwarz, 24. August 2017

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Rede zum 78. Jahrestag des Hitler-Stalin-Pakts genutzt, um in Estland nationalistische Stimmungen gegen Russland zu schüren.

Von der Leyen preist Hitlers „Lieblingsgeneral“ Rommel

Von Johannes Stern, 16. Juni 2017

Am „Tag der Bundeswehr“ verkündete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im nordrhein-westfälischen Augustdorf, dass sie am Namen „Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne“ für den dortigen Standort festhalten wird.

Professor Mario Keßler über Jörg Baberowski

„Eine Feinderklärung an Grundsätze der Humanität“

Von Christoph Vandreier, 18. Mai 2017

Am Sonntag veröffentlichte der Berliner Tagesspiegel einen Leserkommentar von Professor Mario Keßler, der dem rechtsradikalen Professor Jörg Baberowski einen „elementaren Mangel an Gefühl“ für die Opfer der Nazis attestiert.

„Ein deutsches Leben“ – aktuelle Vergangenheit

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 18. Mai 2017

Im Zentrum der Dokumentation steht Brunhilde Pomsel (1911 bis 2017), die von 1942 bis 1945 als Sekretärin im Büro von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gearbeitet hat.

Baberowski beharrt darauf, dass Hitler „nicht grausam“ war

Von Peter Schwarz, 12. Mai 2017

Im offiziellen Organ des deutschen Hochschulverbandes behauptet Humboldt-Professor Baberowski, Hitler sei ein „Schreibtischtäter“ gewesen, der „von den blutigen Folgen seiner Taten nichts wissen wollte“.

Die Zeit, Baberowski und der Historikerstreit

Von Christoph Vandreier, 15. April 2017

Die Wochenzeitung Die Zeit hat in ihrer jüngsten Ausgabe einen ganzseitigen Artikel über die Auseinandersetzung mit Humboldt-Professor Jörg Baberowski veröffentlicht.

Militärhistoriker fordert mehr politische Macht der Armeeführung

Von Johannes Stern, 15. April 2017

Wer verstehen will, wie weit die Rückkehr des deutschen Militarismus bereits fortgeschritten ist, sollte die Außenansicht in der Süddeutschen Zeitung vom Dienstag lesen.

Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur solidarisiert sich mit rechtsradikalem Professor Baberowski

Von Peter Schwarz, 6. April 2017

Die vom Kanzleramt finanzierte Stiftung rechtfertigt politische und geschichtsrevisionistische Standpunkte, die vor wenigen Jahren noch als unakzeptabel galten.

Bundeswehrwerbung: „Mahnruf an alle jungen Menschen“

Von Werner Siepmann, 22. März 2017

Der Autor dieses Artikels, Jahrgang 1931, schildert seine persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen an Kindheit und Jugend während der Zeit des Nationalsozialismus und des Weltkriegs.

75 Jahre seit der Wannsee-Konferenz

Von Clara Weiss, 30. Januar 2017

Am 20. Januar jährte sich zum 75. Mal die berüchtigte Wannsee-Konferenz, bei der 15 einflussreiche Vertreter des Nazi-Regimes in einer Villa im Berliner Vorort die Organisierung und Umsetzung der so genannten „Endlösung der Judenfrage“ diskutierten.

„Hitlers Professoren“: Eine Dokumentation der Kriegsverbrechen deutscher Wissenschaftler von Max Weinreich

Von Clara Weiss, 4. Januar 2017

Max Weinreichs klassische Studie Hitler’s Professors aus dem Jahr 1946 dokumentiert die Beteiligung führender deutscher Wissenschaftler an der Ermordung der europäischen Juden.

Bundesgerichtshof bestätigt Urteil gegen früheren SS-Mann Oskar Gröning

Von Elisabeth Zimmermann, 16. Dezember 2016

Der BGH-Beschluss vom 20. September 2016 stellt klar: Wer in Auschwitz als SS-Angehöriger funktionell in den arbeitsteilig organisierten, systematischen Massenmord eingebunden war, hat Beihilfe zum Mord begangen.

„Exil als geistige Lebensform“

Ein Buch über Brecht und Feuchtwanger

Von Sybille Fuchs, 22. November 2016

Der Journalist und Sachbuchautor Andreas Rumler untersucht das lebenslange Arbeitsbündnis Lion Feuchtwangers mit Bertolt Brecht unter dem Gesichtspunkt des Exils.

„Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“

Eine zeitgemäße Ausstellung in Berlin

Von Verena Nees, 22. Oktober 2016

Die Ausstellung im Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“ dokumentiert die systematisch Erschießungen von Juden, anderen Zivilisten und Rotarmisten durch eigens aufgestellte „Einsatzgruppen“ in Zusammenarbeit mit Wehrmacht und Polizei.

Akte Rosenburg: Das Bundesjustizministerium war ein Hort ehemaliger Nazis

Von Verena Nees, 15. Oktober 2016

Die Führungsebene des Bundesjustizministeriums bestand 1957 zu 77 Prozent aus ehemaligen NSDAP-Mitgliedern. Das geht aus dem Abschlussbericht einer Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission hervor.

Zum Tod von Ernst Nolte

Von Christoph Vandreier und Peter Schwarz, 20. August 2016

Obwohl sich Nolte nach dem Historikerstreit nur noch in ultrakonservativen und offen rechtsextremen Kreisen bewegte, erfolgte seine ideologische und politische Rehabilitierung bereits vor seinem Tod.

Berlin vor 80 Jahren: Das „Zigeunerlager“ 1936

Von Carola Kleinert und Andy Niklaus, 12. August 2016

Vor 80 Jahren, kurz vor Beginn der Sommerolympiade in Berlin 1936, errichteten die Nazis ein „Zigeunerlager“ am Berliner Stadtrand.

Kriegshetze und Geschichtsfälschung am 75. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

Von Christoph Vandreier, 29. Juni 2016

Guido Knopp und die Historiker Jörg Baberowski und Sönke Neitzel stellten im Nachrichtensender Phönix in Frage, ob der Russlandfeldzug ein geplanter Vernichtungskrieg war.

75 Jahre seit dem Nazi-Überfall auf die Sowjetunion

Von Barry Grey, 22. Juni 2016

Der Krieg gegen die Sowjetunion brachte das Wesen des Nazi-Regimes an den Tag: Die deutsche Bourgeoisie hatte es an die Macht gebracht, um die Arbeiterbewegung zu zerstören und die Gefahr der sozialistischen Revolution ein für alle Mal zu bannen.

Detmolder Auschwitz-Prozess: Fünf Jahre Haft für SS-Mann Hanning

Von Sybille Fuchs, 22. Juni 2016

Das Landgericht Detmold befand den fast 95 Jahre alten Reinhold Hanning der Beihilfe zum Mord an 170.000 Menschen für schuldig.

Der Film Son of Saul im Land der Täter

Von Verena Nees, 8. April 2016

Ausgerechnet in Deutschland wurde dieser herausragende Film lange blockiert und erst in die Kinos gebracht, nachdem er internationale Preise gewonnen hatte.

Eine moderne Antigone

Son of Saul von László Nemes

Von Dorota Niemitz, 8. April 2016

Der Debütfilm des ungarischen Filmregisseurs László Nemes behandelt eineinhalb Tage des Lebens eines Mitglieds des Sonderkommandos in Auschwitz II-Birkenau.

Eine große Heuchelei

Die deutsche Regierung ehrt die im Dritten Reich ermordeten Sinti und Roma

Von Bernd Reinhardt, 27. Oktober 2012

Am 24. Oktober wurde in Berlin unmittelbar neben dem Deutschen Bundestag das zentrale Denkmal für die 500.000 im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas eingeweiht.

SS-Massaker in Sant' Anna di Stazzema bleibt ungesühnt

Von Elisabeth Zimmermann, 5. Oktober 2012

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die seit zehn Jahren laufenden Ermittlungen gegen die Beteiligten an einem der brutalsten Kriegsverbrechen eingestellt, das deutsche Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs in Italien verübt haben.

Kriegsverbrecher Csatáry in Budapest verhaftet

Von Markus Salzmann, 21. Juli 2012

Der 97-Jährige wird beschuldigt, während des Zweiten Weltkriegs an der Ermordung von 16.000 ungarischen Juden beteiligt gewesen zu sein.

SS-Kriegsverbrecher Klaas Carel Faber gestorben

Von Elisabeth Zimmermann, 9. Juni 2012

Am 24. Mai starb der SS-Kriegsverbrecher Klaas Carel Faber im Alter von 90 Jahren in einem Krankenhaus in Ingolstadt. Bis zu seinem Tod lehnte die deutsche Justiz alle Forderungen der niederländischen Behörden auf Auslieferung oder Absitzen seiner Strafe in Deutschland ab.

Bundesregierung informiert über NS-Vergangenheit von Staatsbeamten und Politikern

Von Sybille Fuchs, 12. Januar 2012

Die Antwort der Bundesregierung auf eine Große Anfrage von Parlamentsabgeordneten macht deutlich, wie viele Alt-Nazis ihre Karrieren in Behörden und Ministerien der Bundesrepublik fortgesetzt haben.

Die Debatte über die Verbrechen der Wehrmacht

Teil 2: Wie die ursprüngliche Ausstellung endgültig zu Fall gebracht wurde

Von Wolfgang Weber, 27. Juli 2001

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" hat den Mythos von der sauberen Wehrmacht wiederlegt - und ist deshalb geschlossen worden.

Die Debatte über die Verbrechen der Wehrmacht

Teil 1: Das Schicksal der Wanderausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"

Von Wolfgang Weber, 26. Juli 2001

Die Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht" hat den Mythos von der sauberen Wehrmacht wiederlegt - und ist deshalb geschlossen worden.