Deutsche Geschichte

„Und der Zukunft zugewandt“ – ein Film über die stalinistischen Wurzeln der DDR

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 9. Oktober 2019

Regisseur Bernd Böhlich wirft in seinem Film die Frage des „Geburtsfehlers“ der DDR auf, ihr Schweigen über die stalinistischen Verbrechen, denen die alten Bolschewiki wie Leo Trotzki und ebenso zahllose deutsche Kommunisten zum Opfer fielen.

Eine Antwort an den Zeit-Redakteur Jochen Bittner

Von Johannes Stern, 1. August 2019

Wir veröffentlichen hier die Antwort des WSWS-Redakteurs Johannes Stern auf einen Brief von Jochen Bittner, dem politischen Redakteur der Wochenzeitung Die Zeit.

Ein Brief an die New York Times über das Wiederaufleben des Antisemitismus in Deutschland

Von David North, 10. Juni 2019

Diesen Brief schickte der Leiter der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site, David North, an den Journalisten James Angelos als Antwort auf dessen Artikel „Der neue deutsche Antisemitismus“.

Vor hundert Jahren starb Franz Mehring

Von Peter Schwarz, 1. Februar 2019

Franz Mehring (1846-1919) war einer der führenden marxistischen Theoretiker seiner Zeit. Im Unterschied zu anderen führenden Sozialdemokraten, die sich nach rechts wandten, schloss er sich im Ersten Weltkrieg dem Spartakusbund an.

Neue Holocaust-Studie: Bis zu 15.000 Juden täglich ermordet

Von Clara Weiß, 26. Januar 2019

Von Mitte August bis Anfang November 1942 wurden in nur 92 Tagen mindestens 1.47 Millionen Juden getötet. Das sind mehr als ein Viertel aller Opfer des Völkermords, den die Nazis an den europäischen Juden anrichteten.

Stupa-Wahl an der Humboldt-Universität

Erfolgreiche Versammlung der IYSSE zum Mord an Liebknecht und Luxemburg

Von unseren Reportern, 19. Januar 2019

Am Mittwoch kamen über 70 Studierende und Arbeiter zur Veranstaltung der IYSSE über den Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Es war die zweite Versammlung im Rahmen des diesjährigen Wahlkampfs zum Studierendenparlament an der Humboldt-Universität Berlin.

Wolfgang Thierse (SPD) rechtfertigt Mord an Luxemburg und Liebknecht

Von Peter Schwarz, 18. Januar 2019

Während die SPD ihre Mitverantwortung für die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts offiziell bestreitet, hat der ehemalig Bundestagspräsident Wolfgang Thierse nun erklärt: Wir würden es wieder tun.

Christoph Vandreier (SGP): 100 Jahre seit der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Von Christoph Vandreier, 15. Januar 2019

Der stellvertretende Vorsitzende der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP), spricht am 100. Jahrestag zur Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am Landwehrkanal in Berlin.

Die Lehren von 1933 und der Kampf gegen Faschismus heute

Erfolgreicher Wahlauftakt der IYSSE an der Humboldt-Universität

Von unseren Reportern, 14. Januar 2019

Am Mittwoch diskutierten 60 Studierende über den Aufstieg des Faschismus, die Lehren der Geschichte und die Bedeutung einer sozialistischen Perspektive.

„Das Leben ist uns verboten … Wollen Sie sich danach richten?“

Zur Wiederentdeckung von Ulrich Alexander Boschwitz’ Roman „Der Reisende“

Von Clara Weiss, 12. Januar 2019

Obwohl vor 80 Jahren geschrieben, ist „Der Reisende“ nicht nur ein wichtiges literarisches Dokument der Nazizeit, sondern spricht unmittelbar die großen politischen und historischen Fragen unserer Zeit an.

Londoner Ausstellung erinnert an die Kindertransporte

Vor 80 Jahren durften 10.000 meist jüdische Kinder nach Großbritannien ausreisen

Von Paul Mitchell, 11. Januar 2019

Die Ausstellung im Londoner Jüdischen Museum dokumentiert die Aussagen von Überlebenden der Kindertransporte. Sie sind so wertvoll, weil die meisten Archive über ihr Leben in Deutschland und Großbritannien während und nach dem Krieg zerstört wurden.

Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet

Eine ganze Region fällt ins Bergfreie

Von Dietmar Henning, 29. Dezember 2018

Seit Jahrzehnten steht der kontinuierliche Rückgang der Kohleförderung beispielhaft für grundlegende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft: Industriearbeitsplätze werden durch Niedriglohnjobs ersetzt.

George Grosz – der Karikaturist von Militarismus und Kapitalismus

Ausstellung im Bröhan-Museum Berlin

Von Sybille Fuchs, 13. Dezember 2018

Noch bis zum 6. Januar ist in Berlin eine Ausstellung zum Maler und Zeichner George Grosz zu sehen, dessen bissig-bösen Karikaturen zu Militarismus und Kapitalismus in den 1920er Jahren noch heute verblüffend aktuell sind.

Novemberrevolution 1918: Steinmeier verteidigt Bündnis von SPD und Reaktion

Von Peter Schwarz, 13. November 2018

In einer Rede im Bundestag zum hundertsten Jahrestag der Novemberrevolution rechtfertigte der Bundestagspräsident die Niederschlagung der sozialistischen Revolution.

100 Jahre Novemberrevolution in Deutschland

Von Ulrich Rippert und Peter Schwarz, 9. November 2018

Am 9. November 1918 erreichte die revolutionäre Erhebung der deutschen Arbeiterklasse gegen Krieg, Kaiser und Monarchie ihren Höhepunkt und erschütterte das kapitalistische System in seinen Grundfesten.

Gewerkschaften, Unternehmerverbände und Staat feiern „100 Jahre Sozialpartnerschaft“

Von Wolfgang Weber, 29. Oktober 2018

Am 16. Oktober feierten DGB und BDA im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums den hundertsten Jahrestag des Stinnes-Legien-Abkommens, das die Grundlage für die blutige Niederschlagung der folgenden Arbeiteraufstände legte.

„Ich habe mich auf die DDR eingelassen“

„Gundermann” – der neue Film von Andreas Dresen

Von Bernd Reinhardt, 13. Oktober 2018

Gerhard Gundermann (1955-1998) war ein DDR-Liedermacher der 80er und 90er Jahre.

Tag der Einheit: Schäuble plädiert für Militarismus und Staatsaufrüstung

Von Ulrich Rippert, 4. Oktober 2018

Wolfgang Schäuble (CDU) nutzte den pompösen staatlichen Festakt in der Berliner Staatsoper Unter den Linden für eine Rede, die an Demagogie und Zynismus kaum zu überbieten war.

Das Auftrumpfen der Neonazis und die Verantwortung der Historiker

Von Christoph Vandreier, 26. September 2018

Der 52. Historikertag findet in einer Situation statt, in der Fragen der Geschichte mit Macht zurückkommen. Die rechtsextremen Aufmärsche in Chemnitz wurden durch die Verharmlosung der Nazi-Verbrechen vorbereitet.

Vor 75 Jahren: Nazi-Regime ermordet Mitglieder der Weißen Rose

24. Februar 2018

Am 22. Februar 1943 wurden Sophie Scholl, Hans Scholl und Christoph Probst, alle drei Mitglieder der Weißen Rose, vom NS-Regime zum Tod verurteilt und sofort hingerichtet.

„Tannbach“: Die 60er Jahre

Von Sybille Fuchs, 20. Januar 2018

In der zweiten Staffel der ZDF-Serie „Tannbach“ stehen sich Anfang der 1960er Jahre im Kalten Krieg Ost und West feindlich und hoch gerüstet gegenüber.

Heinrich Böll würde sich schämen

Von Sybille Fuchs, 28. Dezember 2017

Vor hundert Jahren wurde der Schriftsteller Heinrich Böll geboren. Wo immer er sich einmischte, ging es um den Protest gegen Unterdrückung, Heuchelei und Kriegsgefahr.

Wie Reinhard Gehlen den BND zum Staat im Staat aufbaute

Von Wolfgang Weber, 9. Dezember 2017

Der Süddeutschen Zeitung (SZ) sind über 100.000 Seiten Dokumente des ehemaligen Chefs des Bundesnachrichtendienstes Reinhard Gehlen zugespielt worden, die die bedrohliche Rolle des BND in der deutschen Innenpolitik belegen.

Treuhand: Symbol des brutalen Kapitalismus im Osten

Von Verena Nees, 8. Dezember 2017

Eine neue Studie zur Treuhand demonstriert, wie sehr diese Erfahrung noch heute lebendig ist und zu wütenden Reaktionen führt.

Aachener Professor fordert Weltkriegsgeneräle als Vorbilder für die Bundeswehr

Von Sven Heymanns, 9. August 2017

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) erklärt Professor Ralph Rotte, die Bundeswehr solle führende deutsche Militärs des Ersten Weltkriegs zu ihren Vorbildern erheben.

VW war Komplize der brasilianischen Militärdiktatur

Von Ludwig Weller, 8. August 2017

Volkswagen kollaborierte nicht nur als Helfer mit dem brasilianischen Militärregime, sondern war ein eigenständiger Akteur der Repression.

Militärhistoriker Sönke Neitzel beschwört Wehrmachtstradition der Bundeswehr

Von Christoph Vandreier, 18. Juli 2017

Neitzel besteht im Spiegel-Interview darauf, dass sich die Bundeswehr in die Traditionslinie der Wehrmacht stellt, weil sie ein „Instrument des Kampfes“ sein müsse.

Zum Tod von Helmut Kohl

Von Peter Schwarz, 19. Juni 2017

Mit dem wirklichen Helmut Kohl, der von 1982 bis 1998 deutscher Bundeskanzler war und im Alter von 87 Jahren starb, haben die Lobeshymnen auf ihn wenig zu tun, umso mehr dagegen mit den Bedürfnissen der heutigen Politik.

Die Zeit, Baberowski und der Historikerstreit

Von Christoph Vandreier, 15. April 2017

Die Wochenzeitung Die Zeit hat in ihrer jüngsten Ausgabe einen ganzseitigen Artikel über die Auseinandersetzung mit Humboldt-Professor Jörg Baberowski veröffentlicht.

75 Jahre seit der Wannsee-Konferenz

Von Clara Weiss, 30. Januar 2017

Am 20. Januar jährte sich zum 75. Mal die berüchtigte Wannsee-Konferenz, bei der 15 einflussreiche Vertreter des Nazi-Regimes in einer Villa im Berliner Vorort die Organisierung und Umsetzung der so genannten „Endlösung der Judenfrage“ diskutierten.

Die Kriegsbriefe von Clara Zetkin

Teil 2: Revolution

Von Sybille Fuchs, 31. Dezember 2016

Clara Zetkins Kriegsbriefe sind ein höchst aktuelles Zeugnis des unermüdlichen Kampfs einer überzeugten Sozialistin gegen Chauvinismus, Militarismus und den Verrat der sozialdemokratischen Führung von 1914.

Die Kriegsbriefe von Clara Zetkin

Von Sybille Fuchs, 30. Dezember 2016

Clara Zetkins Kriegsbriefe sind ein höchst aktuelles Zeugnis des unermüdlichen Kampfs einer überzeugten Sozialistin gegen Chauvinismus, Militarismus und den Verrat der sozialdemokratischen Führung von 1914.

Akte Rosenburg: Das Bundesjustizministerium war ein Hort ehemaliger Nazis

Von Verena Nees, 15. Oktober 2016

Die Führungsebene des Bundesjustizministeriums bestand 1957 zu 77 Prozent aus ehemaligen NSDAP-Mitgliedern. Das geht aus dem Abschlussbericht einer Unabhängigen Wissenschaftlichen Kommission hervor.

Zum Tod von Ernst Nolte

Von Christoph Vandreier und Peter Schwarz, 20. August 2016

Obwohl sich Nolte nach dem Historikerstreit nur noch in ultrakonservativen und offen rechtsextremen Kreisen bewegte, erfolgte seine ideologische und politische Rehabilitierung bereits vor seinem Tod.

„Erst Essen, dann Miete“

Ein Rückblick auf die Berliner Mieterstreiks

Von Von Verena Nees, 2. August 2016

Vor der Berlin-Wahl wächst der Widerstand gegen Mieterhöhungen und Wohnungsnot. Damit wird die Tradition der großen Mietstreiks vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg wiederbelebt.

75 Jahre seit dem Nazi-Überfall auf die Sowjetunion

Von Barry Grey, 22. Juni 2016

Der Krieg gegen die Sowjetunion brachte das Wesen des Nazi-Regimes an den Tag: Die deutsche Bourgeoisie hatte es an die Macht gebracht, um die Arbeiterbewegung zu zerstören und die Gefahr der sozialistischen Revolution ein für alle Mal zu bannen.

Eine neue Brecht-Biografie, die wichtige historische Fragen aufwirft

Stephen Parker: „Bertolt Brecht. A Literary Life”. London, New York, 2014.

Von Sybille Fuchs, 28. April 2016

Brechts Argumente über Stalins „Realismus“ oder seine Einschätzung der stalinistischen Bürokratie als „notwendiges Übel“ sind nicht zu verteidigen.