Film

Sieben Tage im Mai (1964): Als Hollywood einen drohenden Militärputsch vor Augen hatte

Von Joanne Laurier und David Walsh, 28. Juli 2020

Der US-Film Sieben Tage im Mai (1964) ist gegenwärtig hochaktuell. Er zeigt eindringlich, wie in Amerika ein Militärputsch ablaufen könnte.

Julian Assange: Online-Dokumentation enthüllt psychologische Folter

Von Oscar Grenfell, 17. Juli 2020

Der UN-Vertreter Nils Melzer erklärte, bei Assanges Verfolgung gehe es darum, „alle Journalisten und Verleger einzuschüchtern und sicherzustellen, dass niemand dasselbe tut, was er getan hat, denn davor haben Staaten am meisten Angst“.

Ennio Morricone, ein Großer der Filmmusik, mit 91 gestorben

Von Marc Wells, 13. Juli 2020

Um Ennio Morricone trauern Millionen Menschen auf der ganzen Welt. Für 70 Filme, deren Partituren er komponiert hatte, erhielt er wichtige Preise, und die Tonträger mit seiner Musik wurden mehr als siebzig Millionen Mal verkauft.

Französische Anwältinnen verteidigen Polanski und die Unschuldsvermutung

Von Will Morrow, 7. Juli 2020

Im März erschien in Le Monde ein offener Brief, der die Kampagne gegen den Filmemacher Roman Polanski kritisiert und wichtige demokratische Fragen thematisiert.

70. Berlinale: Eine Wiederentdeckung – „Hallelujah“ von King Vidor

Von Bernd Reinhardt, 30. März 2020

Vidor gehört zu den großen amerikanischen Filmregisseuren. Er drehte seine ersten Filme in der Stummfilmzeit. Sein letzter Film entstand 1980.

70. Berlinale: Deutschsprachige Filme im Klima sozialer Spannungen

Von Bernd Reinhardt, 20. März 2020

Die vier hier besprochenen Filme – „Schwesterlein“, „Kid’s Run“, „Jetzt oder morgen“ und „Schlaf“ – beschäftigten sich mit sozialen Spannungen.

#MeToo-Kampagne zeigt ihr rechtes Gesicht: Hachette-Verlagsgruppe unterdrückt Woody Allens Autobiographie

Von David Walsh, 16. März 2020

Am 6. März gab das Verlagshaus Hachette bekannt, die Memoiren des Filmemachers Woody Allen nicht zu veröffentlichen. Den Ausschlag gaben Proteste Ronan Farrows und einer Gruppe von Hachette-Mitarbeitern.

#MeToo geht gemeinsam mit faschistoiden Kräften gegen Roman Polanskis Film „Intrige“ vor

Von Alex Lantier, 18. Februar 2020

Die #MeToo-Kampagne versucht Roman Polanskis brillante Darstellung der antisemitischen Kampagne gegen den französischen Offizier Alfred Dreyfus zu zensieren und arbeitet dabei mit der reaktionären Macron-Regierung zusammen. Die sogenannte Dreyfus-Affäre gehört zu den bedeutendsten Ereignissen der modernen französischen Geschichte.

Intrige (J'accuse) – Roman Polanskis Meisterwerk über die Dreyfus-Affäre

Von Alex Lantier, 1. Februar 2020

Am 6. Februar kommt Roman Polanskis Film über die Dreyfus-Affäre in die deutschen Kinos. Er ist ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen Antisemitismus.

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl – Der Nationalsozialismus aus Sicht eines Kindes

Von Stefan Steinberg, 25. Januar 2020

Der neue Film von Caroline Link kommt zur rechten Zeit, da die deutschen Eliten erneut Stimmung gegen Flüchtlinge machen und das Anwachsen faschistischer Strömungen begünstigen.

„Shusenjo: The Main Battleground of The Comfort Women Issue“ von Dezaki Miki

Ein Film über Kriegsverbrechen und Geschichtsrevisionismus in Japan

Von Isabel Roy, 30. November 2019

Der Film des japanisch-amerikanischen Regisseurs handelt von den sogenannten „Trostfrauen“, die in japanischen Kriegsbordellen des Zweiten Weltkrieges zwangsprostituiert wurden, und den Kontroversen darüber.

„Und der Zukunft zugewandt“ – ein Film über die stalinistischen Wurzeln der DDR

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 9. Oktober 2019

Regisseur Bernd Böhlich wirft in seinem Film die Frage des „Geburtsfehlers“ der DDR auf, ihr Schweigen über die stalinistischen Verbrechen, denen die alten Bolschewiki wie Leo Trotzki und ebenso zahllose deutsche Kommunisten zum Opfer fielen.

Ehrenpreis für Margarethe von Trotta

Von Bernd Reinhardt, 13. Juli 2019

Bei der Verleihung der Deutschen Filmpreise Anfang Mai wurde die Regisseurin Margarethe von Trotta mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Sie gehört zu den bedeutendsten deutschen Filmschaffenden der Nachkriegszeit.

When They See Us: Der Fall der „Central Park Five” auf Netflix

Rückblick auf ein spektakuläres New Yorker Verbrechen im #MeToo-Zeitalter

Von Andre Damon, 10. Juni 2019

Dreißig Jahre, nachdem die New York Times und die Washington Post zur Verurteilung von fünf unschuldigen Jugendlichen beigetragen haben, setzen dieselben Zeitungen ihre Kampagne gegen die Unschuldsvermutung fort.

69. Berlinale: Hoffnung auf ein besseres Leben – drei türkische Filme

Von Bernd Reinhardt, 16. März 2019

„A Tale of Three Sisters“, „Töchter zweier Welten“ und „Oray“ diskutieren auf einfühlsame Weise die sozialen Grundlagen von kulturellen Unterschieden und treten dafür ein, dass jeder das Recht auf ein besseres Leben haben soll.

69. Berlinale: Deutsche Filme – wirtschaftlicher Druck und gesellschaftliche Kälte

Von Bernd Reinhardt, 11. März 2019

Einige der deutschen Filme auf der diesjährigen Berlinale bringen zum Ausdruck, wie sich der zunehmende wirtschaftliche Druck negativ auf das gesellschaftliche Leben und die Familien auswirkt.

69. Berlinale: Israelische Filme, „Mr. Jones“ und „Marighella“

Von Stefan Steinberg, 9. März 2019

Der vierte Artikel unserer Serie zur Berlinale 2019 befasst sich mit den israelischen Beiträgen und zwei weiteren Filmen.

69. Berlinale: „Gott existiert, ihr Name ist Petrunija“ – eine Satire zwischen Zorn und Melancholie

Von Verena Nees, 8. März 2019

Zorn über die Zustände des winzigen Balkanlands Mazedonien und Sehnsucht nach Gleichheit und Gerechtigkeit: Das ist die zentrale Botschaft dieses erfrischend lebendigen, sehr sehenswerten Films.

Zum rassistischen Aufschrei über „Green Book“

Von Hiram Lee und Andre Damon, 28. Februar 2019

Die Auffassung, dass Rassenvorurteile ein gesellschaftliches Problem seien und durch Erziehung, Vernunft und Empathie überwunden werden könnten, ist in den Augen der Kritiker ein zentrales Verbrechen.

Bruno Ganz, ein Nachruf

Von Sybille Fuchs, 25. Februar 2019

Ganz, der zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschsprachigen Theater- und Filmwelt zählte, starb im Alter von fast 78 Jahren an Krebs.

Berlinale 2019: Midnight Traveler – „Das Leben geht manchmal durch eine Hölle“

Von Verena Nees, 19. Februar 2019

Im Mittelpunkt des Films stehen der Filmemacher und seine Familie, die ihre eigene Flucht aus Afghanistan mit drei Mobiltelefonen dokumentiert haben.

Berlinale: Zwischen Identitätspolitik und Widerstand gegen Rechtsextremismus

Von Stefan Steinberg, 16. Februar 2019

Dass der Festivaldirektor Dieter Kosslick kurzfristig entschieden hat, den Film Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto ins Programm zu nehmen, ist ein Zeichen für den wachsenden Widerstand in Künstlerkreisen gegen die extreme Rechte in Deutschland

40 Jahre seit der Erstausstrahlung der Serie „Holocaust“

Von Clara Weiss, 6. Februar 2019

Vier Jahrzehnte nach ihrer Erstausstrahlung hat die Serie inmitten eines internationalen Rechtsruckes nichts an ihrer Relevanz verloren.

Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto: Ein Film über Emanuel Ringelblum und das Oyneg Shabes Archiv

Von Clara Weiss, 25. Januar 2019

Roberta Grossmans Film ist ein wichtiger Beitrag zu einer breiteren Diskussion über die Bedeutung der historischen Wahrheit im Kampf gegen den Faschismus.

Trotzki-Serie im russischen Fernsehen: Monströse Geschichtsfälschungen und Antisemitismus

Von Fred Williams und David North, 27. Dezember 2018

Die achtteilige Fernsehserie Trotzki, die jetzt auf Netflix verfügbar ist, entlarvt die politische, intellektuelle und kulturelle Verkommenheit aller an der Produktion Beteiligten. Die WSWS hatte diesen Kommentar zur Serie ursprünglich im Dezember 2017 veröffentlicht.

„Ich habe mich auf die DDR eingelassen“

„Gundermann” – der neue Film von Andreas Dresen

Von Bernd Reinhardt, 13. Oktober 2018

Gerhard Gundermann (1955-1998) war ein DDR-Liedermacher der 80er und 90er Jahre.

„Gefangen –Der Fall K.“– eine Geschichte von erschreckender Aktualität

Zum Fernsehfilm von Hans Steinbichler

Von Sybille Fuchs, 20. September 2018

„Diese Geschichte hätte jedem von uns passieren können.“, sagt Regisseur Steinbichler zu seinem Film „Gefangen – Der Fall K.“, der am 10. September im ZDF ausgestrahlt wurde. Er lehnt sich direkt an den wahren Fall Mollath an, der sieben Jahre unschuldig in einem forensischen Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt war.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Von Sybille Fuchs, 19. September 2018

Mit der Verfilmung des von Bertolt Brecht nie realisierten „Dreigroschenfilms“ und der dramatischen Umstände seiner Verhinderung ist dem Regisseur Joachim A. Lang ein unterhaltsamer, ansprechender und sehr zeitgemäßer Film gelungen.

Die Möwe: eine „Tschechowsche Stimmung“ in unserer Zeit?

Von David Walsh, 13. Juli 2018

„The Seagull“ (USA), Regie: Michael Mayer; Drehbuch: Stephen Karam, nach dem Schauspiel von Anton Tschechow.

Berlinale Retrospektive: Zwei Blicke auf die Arbeiterbewegung

Von Bernd Reinhardt, 5. April 2018

Die Filme „Brüder“ (1929) und „Kameradschaft“ (1931) reflektieren die Stimmung unter Arbeitern Ende der 20er Jahre: ihr Bedürfnis nach gemeinsamen Kampf und internationaler Solidarität.

Berlinale Retrospektive: „Weimarer Kino – neu gesehen“

Von Bernd Reinhardt, 31. März 2018

Die Retrospektive der diesjährigen Berlinale stellte Filme vor, die in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit gerieten, wie viele ihrer Regisseure.

68. Internationale Berliner Filmfestspiele

„Waldheims Walzer“: Ein zeitgemäßer Film über den früheren österreichischen Bundespräsidenten

Von Stefan Steinberg, 28. März 2018

Ruth Beckermanns Film dokumentiert die Umstände um Waldheims Wahl zum Bundespräsidenten. Im Wahlkampf 1985-1986 wurde die Rolle der österreichischen Elite an der Seite der Nazis entlarvt.

„Babylon Berlin“, eine aufwändige Fernsehserie über die 1920er Jahre

Von Sybille Fuchs, 21. März 2018

Die bislang wohl teuerste deutsche Fernsehproduktion zeigt Berlin im Jahr 1929.

„Zentralflughafen THF“ – Endstation Flucht

Von Verena Nees, 15. März 2018

Der beeindruckender Dokumentarstreifen über die Massenunterkunft am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof erhielt auf der Berlinale den Amnesty International Filmpreis.

Ein Gespräch mit Raoul Peck, dem Regisseur von „Der junge Karl Marx“

Von Fred Mazelis, 10. März 2018

Der Regisseur Raoul Peck diskutiert über sein filmisches Porträt von Marx und Engels.

Berlinale: Bosnischer Preisträger stirbt in Armut

Von Stefan Steinberg, 23. Februar 2018

In Danis Tanovics Film Aus dem Leben eines Schrottsammlers spielte Nazif Mujic die Hauptrolle und gewann 2013 auf der Berlinale den Preis für den besten Darsteller.

Filmregisseur Michael Haneke kritisiert #MeToo-Bewegung

Von Katerina Selin, 16. Februar 2018

Trotz der Einschüchterung und Medienhysterie wehren sich immer mehr Künstler und Kulturschaffende gegen die undemokratische MeToo-Jagd.

Spielbergs Verlegerin: Soll man die Lügen der Regierung entlarven oder nicht?

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2018

Der Film behandelt die Auseinandersetzung über die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere in der Redaktion der Washington Post.

Der neue Mensch – Aufbruch und Alltag im revolutionären Russland

DVD-Filmedition

Von Bernd Reinhardt, 20. Dezember 2017

Die sehenswerte DVD-Edition umfasst acht ausgewählte sowjetische Dokumentar-, Animations- und Spielfilme der Jahre 1924 bis 1932.

Trotzki-Serie im russischen Fernsehen: Monströse Geschichtsfälschungen und Antisemitismus

Von Fred Williams und David North, 2. Dezember 2017

Die achtteilige Fernsehserie Trotzki entlarvt die politische, intellektuelle und kulturelle Verkommenheit aller an der Produktion Beteiligten.

Fatih Akins “Aus dem Nichts”

Von Justus Leicht, 27. November 2017

Akins Film schürt Emotionen, um Rache und Selbstjustiz zu rechtfertigen. Das wird den Opfern der NSU-Anschläge nicht gerecht.

Eine künstlerische Sicht auf die Russische Revolution

„1917 – Der wahre Oktober“, ein dokumentarischer Animationsfilm von Kathrin Rothe

Von Sybille Fuchs, 11. November 2017

Die zweifache Grimmepreisträgerin Kathrin Rothe gestaltet die Ereignisse vom Februar 1917 bis zur Oktoberrevolution aus der subjektiven Sicht von Künstlern.

Filmempfehlung der Woche

Die einmalige Filmdokumentation der Russischen Revolution: „Tsar to Lenin“

Von der Redaktion, 6. November 2017

„Tsar to Lenin“ gehört seit seiner Veröffentlichung im Jahr 1937 zu den brillantesten Dokumentarfilmen des 20. Jahrhunderts.

„Ein deutsches Leben“ – aktuelle Vergangenheit

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 18. Mai 2017

Im Zentrum der Dokumentation steht Brunhilde Pomsel (1911 bis 2017), die von 1942 bis 1945 als Sekretärin im Büro von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels gearbeitet hat.

67. Berlinale – Teil 2

Zwischen den Fronten – über den Film „Django“

Von Bernd Reinhardt, 6. März 2017

Die zeitlos scheinende Musik Django Reinhardts lässt leicht vergessen, dass sie einer sehr realen, unruhigen Welt entsprang.

67. Internationale Filmfestspiele Berlin 2017 – Teil 1

Das Filmschaffen in „apokalyptischen“ Zeiten

Von Stefan Steinberg, 4. März 2017

Erster Artikel einer Serie zu den Internationalen Filmfestspielen Berlin, der Berlinale, die in diesem Jahr vom 9.–19. Februar stattfand.

Moderne Dienstleistungssklaven – der Film „Toni Erdmann“ von Maren Ade

Von Bernd Reinhardt, 7. Januar 2017

Der europäische Filmpreis 2016 ging an den deutschen Spielfilm „Toni Erdmann“. Der Film wurde bereits auf dem Filmfestival in Cannes gefeiert und ist auch der deutsche Oscarkandidat für die Verleihung 2017.

Soy Nero: Ein zeitgemäßer Film nach der Trump-Wahl

Von Stefan Steinberg, 25. November 2016

Der sehenswerte Film Soy Nero von Rafi Pitts über die amerikanisch-mexikanische Grenze gewinnt nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten große Aktualität.

Der Film Michael Moore in TrumpLand: eine unterwürfige Lobhudelei für Hillary Clinton

Von Fred Mazelis, 29. Oktober 2016

Mit seinem jüngsten Werk ist Moore zu einem wichtigen Befürworter der bevorzugten Kandidatin der Wall Street und des Pentagon geworden.

Zum Tod des polnischen Theater- und Filmregisseurs Andrzej Wajda (1926-2016)

Von Dorota Niemitz und Stefan Steinberg, 20. Oktober 2016

Am 9. Oktober starb in Warschau der neunzigjährige Film- und Theaterregisseur Andrzej Wajda, eine der prominentesten Persönlichkeiten im kulturellen Leben Nachkriegspolen.

Oliver Stones Film „Snowden“ in den Kinos

Von Joanne Laurier und David Walsh, 23. September 2016

In dieser Woche ist der Film des amerikanischen Regisseurs Oliver Stone über den Whistleblower und ehemaligen NSA-Agenten Edward Snowden in den deutschen Kinos angelaufen.

Zeit für Legenden

Jesse Owens und die Olympiade von 1936

Von Alan Gilman und David Walsh, 20. August 2016

Der Film von Stephen Hopkins dreht sich um die entscheidenden Ereignisse im Leben der afroamerikanischen Sportlegende Jesse Owens, der bei der Olympiade 1936 in Berlin vier Goldmedaillen gewann.

Die Partitur des Krieges

Eindringlicher Dokumentarfilm zur Ukraine

Von Bernd Reinhardt, 30. Juli 2016

April vergangenen Jahres machte sich der ukrainische Geiger und Komponist Mark Chaet, begleitet von einem kleinen Dreh-Team von Berlin aus auf den Weg in seine ost-ukrainische Heimat.

Rassistische Angriffe auf den Film Free State of Jones

Von David Walsh, 30. Juli 2016

Der Film Free State of Jones über einen weißen Farmer in Mississippi, der sich im Bürgerkrieg gegen die Konföderierten auflehnt, wird von Vertretern der Identitätspolitik und der amerikanischen „Neuen Rechten” heftig angegriffen.

Free State of Jones: Ein Dreifachhoch!

Von Joanne Laurier, 26. Juli 2016

Der Film von Gary Ross lässt ein äußerst interessantes, aber nur wenig bekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte wieder aufleben.

Filmbesprechung:

„All the way“ - Lyndon B. Johnson und die Bürgerrechtsbewegung

Von Charles Bogle, 9. Juli 2016

Der HBO-Fernsehfilm über die Präsidentschaft von Lyndon B. Johnson (1963-1964) verdient Lob, weil der er authentisch einige der wichtigen Themen des ersten Regierungsjahrs von Johnson aufgreift.

Der Film Son of Saul im Land der Täter

Von Verena Nees, 8. April 2016

Ausgerechnet in Deutschland wurde dieser herausragende Film lange blockiert und erst in die Kinos gebracht, nachdem er internationale Preise gewonnen hatte.

Eine moderne Antigone

Son of Saul von László Nemes

Von Dorota Niemitz, 8. April 2016

Der Debütfilm des ungarischen Filmregisseurs László Nemes behandelt eineinhalb Tage des Lebens eines Mitglieds des Sonderkommandos in Auschwitz II-Birkenau.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flucht und Vertreibung – gestern und heute

Teil 4

Von Bernd Reinhardt, 12. März 2016

Dies ist der vierte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Alone in Berlin: Neuverfilmung von Falladas Jeder stirbt für sich allein

Teil 3

Von Bernd Reinhardt, 5. März 2016

Dies ist der dritte Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Spotlight: Aufschlussreiche Darstellung des Sexualmissbrauchs in der katholischen Kirche

Von Joanne Laurier, 2. März 2016

Tom McCarthys Film Spotlight ist ein spannender, geradezu politischer Thriller, der den Verlauf der bedeutsamen Enthüllung weitverbreiteten Kindesmissbrauchs katholischer Priester in Boston und Umgebung durch den Boston Globe im Jahr 2002 nachzeichnet.

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Flüchtlingskrise im Mittelpunkt der Berlinale

Teil 1

Von Stefan Steinberg, 27. Februar 2016

Dies ist der erste Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Die 66. Internationalen Filmfestspiele Berlin

Zum Goldenen Bären für Fuocoammare

Teil 2

Von Bernd Reinhardt und Verena Nees, 27. Februar 2016

Dies ist der zweite Teil einer Artikelreihe zu den kürzlich zu Ende gegangenen Filmfestspielen in Berlin (66. Berlinale: 11.-20. Februar 2016).

Polnisches Gericht verschiebt Entscheidung über die Auslieferung Roman Polanskis

Von Dorota Niemitz, 14. März 2015

Der 81-jährige Filmemacher sagte neun Stunden lang in Krakau bei einer Anhörung wegen seiner Auslieferung an die USA aus.

American Sniper: Ein Wolf im Schafspelz

Von Matthew MacEgan, 4. Februar 2015

Clint Eastwoods neuester Film erzählt die Geschichte von Chris Kyle, dem vielleicht treffsichersten Scharfschützen der amerikanischen Militärgeschichte.

Eindrucksvoller Dokumentarfilm über Naziverbrechen:

Night will fall

Von Paul Mitchell, 5. Dezember 2014

Der Film Night Will Fall beruht auf einer bemerkenswerten Arbeit: Der Film German Concentration Camps Factual Survey zeigt die furchtbaren Verbrechen des Holocaust aufrüttelnd und präzise.

„Im Labyrinth des Schweigens“ – ein Film über den Frankfurter Auschwitzprozess

Von Sybille Fuchs, 12. November 2014

Der Film von Giulio Ricciarelli setzt sich mit der Vorgeschichte des ersten Prozesses gegen KZ-Verbrecher vor einem bundesdeutschen Gericht auseinander, der Anfang der 1960er Jahre in Frankfurt stattfand.

The Cut, eine Geschichte über den Völkermord an den Armeniern

Von Hiram Lee, 8. November 2014

Der Film des türkisch-deutschen Filmemachers Fatih Akin erzählt eine Geschichte über eine Familie, die durch den Völkermord an den Armeniern 1915 auseinandergerissen wird.

DDR-Künstler und Stasi

Von Bernd Reinhardt, 5. November 2014

Der Künstler und Stasi-Spitzel Sascha Anderson war eine zentrale Figur der jungen DDR-Literaturszene der achtziger Jahre.

Dokumentarfilm über Edward Snowden

”Citizenfour” in Großbritannien und den USA angelaufen

Von Robert Stevens, 24. Oktober 2014

Snowden nennt die NSA und den ganzen staatlichen Überwachungsapparat in Laura Poitras Dokumentarfilm “die größte Unterdrückungswaffe der Menschheitsgeschichte“.

Miners Shot Down: Eine Dokumentation über das Massaker von Marikana

Von Derek Bell und Martin Kreickenbaum, 10. Oktober 2014

Der Film zeigt, mit welcher Grausamkeit die südafrikanische Regierung, die Bergwerksgesellschaft und die Gewerkschaften gegen die Bergarbeiter vorgingen.

Ein großer sowjetischer Film über den Zweiten Weltkrieg

Nie wieder Krieg! Die Antikriegsbotschaft von Die Kraniche ziehen (1957)

Von Dorota Niemitz, 5. Juli 2014

Der Film ist die Geschichte zweier junger Leute, Boris und Weronika, die sich lieben und heiraten wollen. Sie schieben ihre Pläne auf, als die Wehrmacht 1941 in die UdSSR einfällt.

Die Bücherdiebin: Die Nazis und die Vernichtung der Kultur, damals und heute

Von Joanne Laurier, 19. März 2014

Der Film Die Bücherdiebin läuft seit einer Woche in den deutschen Kinos. Brian Percivals Film behandelt die Schreckensherrschaft in der Zeit der Novemberpogrome 1938. Er erinnert an die Auswirkungen der Nazibarbarei auf das Alltagsleben.

New York Times-Autor schürt Vorwürfe gegen Woody Allen im Namen von „Menschenrechten“

Von David Walsh, 13. Februar 2014

Das Bündnis aus selbstzufriedenen Medienexperten, "Menschenrechts"aktivisten, Pseudolinken, Feministinnen, und offen rechten Elementen, die die USA in regelmäßigen Abständen mit ihren Moralaposteleien im Dienste der politischen Reaktion überschwemmen, schlagen wieder zu.

“Über die Mühe anhand von Geschichten die Wahrheit zu erzählen“:

Ein Interview mit dem britischen Film- und Fernsehproduzenten Tony Garnett

Von unseren Korrespondenten, 9. November 2013

Reporter des WSWS trafen den Regisseur und Produzenten Tony Garnett und befragten ihn über sein Leben, seine Laufbahn und vor allem zu den politischen und künstlerischen Auffassungen, die sein Werk bestimmt haben.

Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt:

Ein verlogener Film über WikiLeaks und Julian Assange

Von Robert Stevens, 29. Oktober 2013

Entgegen der Behauptungen des Regisseurs sowie anderer Beteiligter, dass der Film nicht als Angriff auf Assange und WikiLeaks konzipiert gewesen sei, ist der Film ein tendenziöses Werk, das eine eindeutige Botschaft vermittelt.

Filmische Desinformation über Julian Assange:

We Steal Secrets: Die WikiLeaks-Geschichte von Alex Gibney

Von Richard Phillips, 13. Juli 2013

Gibneys Dokumentarfilm ist voller Fehler und ausgewachsener Fälschungen; er versucht, den WikiLeaks-Gründer Julian Assange zu diskreditieren und den amerikanischen Geheimdienst zu beschönigen.

Der intellektuelle Bankrott der Verteidiger von Django Unchained und Zero Dark Thirty

Von David Walsh, 26. Februar 2013

Das Anlaufen von Lincoln, Zero Dark Thirty und Django Unchained in der zweiten Jahreshälfte von 2012 provozierte eine intensive, noch andauernde Mediendebatte über die jeweiligen Verdienste der Filme und damit zusammenhängende historische Fragen

Quentin Tarantinos Django Unchained

Von David Walsh, 19. Januar 2013

Ein deutschstämmiger Kopfgeldjäger tut sich in Quentin Tarantinos neuestem Film in der Zeit vor dem Bürgerkrieg im Süden mit einem ehemaligen Sklaven zusammen.

Wir wollten ganz normal zusammen leben

Der Dokumentarfilm „Wadim“ von Carsten Rau und Hauke Wendler

Von Bernd Reinhardt, 18. Januar 2013

Im Januar 2010 setzte der 23-jährige Wadim K. in Hamburg seinem Leben ein Ende, nachdem er von der Ausländerbehörde jahrelang herumgeschoben worden war.

Steven Spielbergs Lincoln und der amerikanische Bürgerkrieg

Von Tom Mackaman, 12. Januar 2013

Steven Spielbergs Lincoln ist eine starke cineastische Darstellung des Kampfs der Lincoln-Regierung im letzten amerikanischen Bürgerkriegsjahr 1865, als es darum ging, einen Verfassungszusatz zur Aufhebung der Sklaverei einzuführen.

Kathryn Bigelows Zero Dark Thirty: Hollywood und die „dunkle Seite“

Von Bill Van Auken, 27. Dezember 2012

Kathryn Bigelows Film Zero Dark Thirty bereichert das Medium Film in der gleichen Weise wie der „eingebettete Journalismus“ die Nachrichten – durch unkritische Verherrlichung und Identifizierung mit Militär und Geheimdiensten und deren Verbrechen.

Tsar to Lenin erstmals in Berlin gezeigt

Von Elisabeth Zimmermann, 19. Dezember 2012

David North, Chefredakteur der World Socialist Web Site, erläuterte Herman Axelbanks Film, der die Oktoberrevolution von 1917 auf einzigartige Weise dokumentiert.

Cloud Atlas: Sechs Geschichten auf der Suche nach einer wirklichen Verbindung

Von David Walsh, 15. November 2012

Der deutsche Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt, Heaven) und die US-Amerikaner Andy und Lana Wachowski, verantwortlich für die Matrix-Filme, haben zusammengearbeitet, um David Mitchells Roman Cloud Atlas (dt. Wolkenatlas) aus dem Jahr 2004 auf die Leinwand zu bringen.

„Schutzengel“: Til Schweiger wirbt für die Bundeswehr

Von Ernst Wolff, 12. Oktober 2012

„Schutzengel“ ist der erste deutsche Kinofilm, der mit aktiver Unterstützung der Bundeswehr in die Kinos kommt.

"Revision": Ein herausragender Film über die Ereignisse in Rostock

Von Stefan Steinberg, 14. September 2012

Ein bemerkenswerter Film mit explosivem politischem Inhalt, der auf der diesjährigen Berlinale Premiere hatte, ist die Dokumentation Revision des deutschen Regisseurs Philip Scheffner.

Stimmt genau, We Need to Talk About Kevin ist “kein problembezogener Film”

Von David Walsh, 25. August 2012

Vor erscheinen des Film hat ein 15-jähriger Jugendlicher, auf den sich der Titel von Lynne Ramsay’s Film We Need to Talk About Kevin bezieht, fünfzehn Mitschüler und Lehrer in einem Amoklauf niedergemetzelt.

Warum Die Tribute von Panem – The Hunger Games den Nerv des Publikums trifft

Von Christine Schofelt und David Walsh, 10. April 2012

Die Tribute von Panem schildert ein zukünftiges Nordamerika, das jetzt Panem genannt wird und in zwölf Distrikte geteilt ist. Jahrzehnte zuvor wurde ein Volksaufstand gewaltsam niedergeschlagen, wobei ein dreizehnter Distrikt während der Unterdrückung vollständig ausgelöscht wurde

Der preisgekrönte Film “Eine Trennung” und die Menschlichkeit des iranischen Volkes

Von David Walsh, 31. März 2012

Während die Medien in aller Welt den Iran verteufeln, zeichnet der Oscar-prämierte Film ein wirklichkeitsgetreues Bild von einem kultivierten und zivilisatorisch hochstehenden Land und seinen Menschen.

Eine dunkle Begierde: Die Freud-Jung Kontroverse und Anderes

Von David Walsh, 17. März 2012

Der Film von David Croenenberg behandelt die Beziehung zwischen Sigmund Freud und Carl Jung, sowie ihre Bekanntschaft mit Sabina Spielrein, einer jungen Russin, die später eine der ersten Psychiaterinnen wurde.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 5

Linke deutsche Filme der zwanziger Jahre

– und die Probleme, die sie offenbaren

Von Bernd Reinhardt, 17. März 2012

Unter dem Motto Die rote Traumfabrik zeigte die Retrospektive interessante Filme des deutsch-sowjetischen Filmunternehmens Meschrabpom.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin - Teil 4

Eisensteins Film Oktober - ein gewaltiger Torso

Von Bernd Reinhard, 13. März 2012

Die restaurierte neue HD Version von Einsteins epischem Film Oktober vermittelt immer noch den Geist der „zehn Tage die die Welt erschütterten“, trotz der kleingeistigen Fälschungen durch die stalinistische Bürokratie.

62. Internationale Filmfestspiele Berlin 2012 –Teil 3

Diese Filme sind ein Versprechen, dass es anders sein kann.

Interview mit Rainer Rother zur Retrospektive Die rote Traumfabrik

Von Bernd Reinhardt und Stefan Steinberg, 7. März 2012

Das diesjährige Berliner Filmfestival brachte eine faszinierende Retrospektive von Filmen, die in Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Filmschaffenden in den 1920er und 1930er Jahren entstanden. Die WSWS sprach mit ihrem Organisator.

62. Internationale Filmfestspiele in Berlin - Teil 2

Politische Filme bei der Berlinale

Von Stefan Steinberg, 3. März 2012

Mehrere Filmkritiker waren schnell dabei, Parallelen zwischen den Revolutionen in der arabischen Welt im Verlauf des vergangenen Jahres und dem Eröffnungsfilm der Berlinale, Leb wohl, meine Königin, des französischen Regisseurs Benoit Jacquot zu ziehen.

Die Eiserne Lady: Was haben sie sich dabei gedacht?

Von Chris Marsden, 1. März 2012

Der Film Die Eiserne Lady, eine fiktive Erzählung über den Aufstieg und Fall der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher, hätte ein zumindest interessantes, sogar ein wichtiges Werk werden können. Wieso kam dann bloß ein solch spektakulärer Versager, mit der einzigen Ausnahme der wirklich bemerkenswerten Darstellung Thatchers durch Meryl Streep, heraus?

Internationale Filmfestspiele Berlin 2012

Einige Glanzstücke der 62. Berlinale

Von Stefan Steinberg, 25. Februar 2012

Die Berlinale Jury unter Führung des erfahrenen britischen Regisseurs Mike Leigh, hat diesmal die Hauptpreise an einige interessante und bedeutende Werke vergeben.

Whitney Houston gestorben

Von Hiram Lee, 15. Februar 2012

Die amerikanische Popsängerin Whitney Houston starb in Los Angeles im Alter von 48 Jahren

Clint Eastwoods „J. Edgar“

Von Joanne Laurier, 27. Januar 2012

Law-und-Order-Regisseur Eastwood bleibt sich auch in seinem neuen Film über den FBI-Chef Hoover treu - als glühender Verfechter der kapitalistischen Ordnung und ihres Unterdrückungsapparates.

George Clooneys „Ides of March“

Von David Walsh, 24. Dezember 2011

George Clooneys neuer Film spielt in der Welt der amerikanischen Politik von heute und schafft Einblicke – nicht in die Wirklichkeit, sondern in die Phantasielosigkeit und den Zynismus von Hollywoods liberalen Filmemachern.

Anonymus: Ein ignoranter Angriff auf Shakespeare

Von David Walsh, 9. Dezember 2011

Der Film von Roland Emmerich geht von der Voraussetzung aus, dass der Dramatiker und Dichter William Shakespeare nicht der Autor von mindestens drei Dutzend Schauspielen war, die ihm zugeschrieben wurden, sondern dass sie von Edward de Vere, dem 17. Earl of Oxford geschrieben wurden.