Londoner Busfahrer fordern Freiheit für Julian Assange

Sicherheitskomitee der Londoner Busfahrer
18. September 2020

Die folgende Resolution zur Verteidigung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange wurde am Sonntag, den 13. September, von der Gründungsversammlung des Londoner Busfahrer-Sicherheitskomitees einstimmig angenommen.

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Dieses Meeting des Londoner Busfahrer-Sicherheitskomitees verurteilt das staatliche Komplott und den Rachefeldzug gegen den WikiLeaks-Verleger und -Journalisten Julian Assange. Er ist im berüchtigten Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh inhaftiert und wurde nach dem US-Spionagegesetz (1917) angeklagt. Wird er für schuldig befunden, drohen ihm 175 Jahre in einem US-Bundesgefängnis.

Julian Assange

Die Auslieferungsanhörungen, die derzeit in London stattfinden, sind ein grotesker Schauprozess, den der britische Staat inszeniert. Wir weisen die Lügen der Medien, der Tory-Regierung und ihrer Verbündeten in der Labour Party gegen Assange zurück. Assange ist weder der "Spionage" noch des "Hacking" schuldig. Auf ihn haben sie es abgesehen, weil er Kriegsverbrechen der USA, Großbritannien und ihrer Verbündeten aufgedeckt hat. Diese Verbrechen haben den Tod von einer Million Menschen im Irak und in Afghanistan verursacht.

Wir rufen alle Arbeiter überall auf der Welt auf, Assange zu verteidigen. Auf dem Spiel stehen grundlegende demokratische Rechte, einschließlich der Meinungs- und Pressefreiheit. Die Verteidigung von Assange ist die Speerspitze des Kampfs gegen Militarismus und Krieg nach außen und gegen die arbeiterfeindliche Staatsaufrüstung im Inland.

Wir fordern die Einstellung des Auslieferungsverfahrens, die Streichung aller Anklagepunkte und die sofortige Freilassung Assanges aus dem Gefängnis. Julian Assange muss zu seiner Familie zurückkehren dürfen. Er muss eine volle Entschädigung für das Leid erhalten, das er infolge des jahrzehntelangen staatlichen Rachefeldzugs erlitten hat.

13. September 2020

 

Siehe auch:

Londoner Busfahrer gründen Sicherheitskomitee zum Kampf gegen Covid-19-Bedrohung
[18. September 2020]

 

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