WSWS veröffentlicht deutschsprachigen Newsletter

Von Peter Schwarz
17. September 2019

Beginnend in dieser Woche veröffentlicht die World Socialist Web Site einen deutschsprachigen Newsletter. Er wird mindestens einmal pro Woche per E-Mail an alle verschickt, die ihn abonnieren.

Die WSWS ist die einzige internationale sozialistische Publikation mit täglicher Erscheinungsweise. Sie erstellt täglich marxistische Analysen der wichtigsten internationalen Ereignisse, berichtet umfassend über die Kämpfe der internationalen Arbeiterklasse und entwickelt eine politische Perspektive. Auch Fragen der Geschichte, Kultur und der Wissenschaft nehmen einen hohen Stellenwert ein. Seit ihrem ersten Erscheinen im Februar 1998 hat sie allein in englischer Sprache 75.000 Artikel veröffentlicht.

Der Newsletter soll Lesern helfen, sich auf der WSWS besser zu orientieren. Er wird Hinweise auf wichtige Themen und Beiträge geben und über kommende Artikel informieren. Da die zahlreichen englischsprachigen Artikel nicht alle ins Deutsche übersetzt werden können, wird er Leser, die des Englischen mächtig sind, auch auf wichtige Artikel in dieser Sprache aufmerksam machen.

Rechte, nationalistische und offen faschistische Kräfte sind überall auf der Welt auf dem Vormarsch. 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wendet sich die herrschende Klasse wieder Krieg und Militarismus zu. Gleichzeitig fällt es den etablierten Parteien und Gewerkschaften immer schwerer, den Klassenkampf zu unterdrücken.

Unter diesen Umständen erhält die internationale Perspektive, für die die WSWS seit ihrem ersten Erscheinen kämpft, eine wachsende praktische Bedeutung. Auf der ganzen Welt sind Arbeiter damit konfrontiert, dass sie kein einziges soziales und demokratisches Recht verteidigen können, ohne mit den nationalistischen bürokratischen Apparaten zu brechen und sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt zu verbünden.

In den USA, wo mit dem Auslaufen der Tarifverträge für 158.000 Arbeiter von General Motors (GM), Ford und Fiat Chrysler der erste große nationale Streik in der Autoindustrie seit 1976 begonnen hat, lesen Tausende Autoarbeiter die WSWS und tauschen sich in ihren Foren mit Kollegen aus Mexiko, Indien und Europa aus. Wer sich speziell für dieses Thema interessiert, sollte auch den Autoarbeiter-Newsletter der WSWS abonnieren.

Mit ihren Kampagnen zur Freilassung von Julian Assange und Chelsea Manning und der zu lebenslanger Haft verurteilten Arbeiter von Maruti-Suzuki in Indien und mit der Verteidigung der Sozialistischen Gleichheitspartei gegen den Verfassungsschutz hat sich die WSWS weltweit an die Spitze des Kampfs für demokratische Rechte gestellt, der heute untrennbar mit einem sozialistischen Programm verbunden ist. Der Newsletter wird es erleichtern, diese Kampagnen zu verfolgen und zu unterstützen.

Der Newsletter dient auch dazu, die Leserschaft der WSWS trotz Google-Zensur auszuweiten. Wir bitten unsere Leser, ihn nicht nur selbst zu abonnieren, sondern ihn auch Freunden und Bekannten zu empfehlen, die die WSWS noch nicht kennen oder sie nur sporadisch lesen.

Der Newsletter ist kostenlos. Wir hoffen aber, dass er dazu beitragen wird, das Spendenaufkommen der WSWS, ohne das sie ihre Arbeit nicht entwickeln kann, zu erhöhen.

 

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